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Grube „Hinter der Kalkbrennerei“ 2019

Originalgröße 3264 × 2448 px

In der Mitte ein alter Kalkofen, links und rechts davon Eingänge zur Grube. Im Gelände davor sind noch die Fundamente der Kalkbrennerei zu sehen, nach der diese Grube benannt worden ist.

Es gab zwei voneinander völlig unabhängige Höhlen. Die erste Höhle, von Valkenburg aus gesehen, lag hinter dem Kalkofen und war sehr regelmäßig wie im Schachbrettmuster gebaut und in diesem Jahrhundert als unterirdischer „Blockbrecher“-Steinbruch entstanden. Der einzige Eingang lag für jedermann offen und einsehbar. Die zweite Höhle lag unterhalb der Obstwiese meines Vaters und wurde nicht (mehr) für die Kalksteingewinnung genutzt. Ihr Eingang war fast völlig vom Gebüsch verdeckt, nur über einen steilen Hang zugänglich. Vor dem Eingang stand das Häuschen von Gerard (Sjir) Jansen, ein sehr einfacher Mann, aber ein Pfundskerl, durch und durch zuverlässig. In der Vergangenheit wurde diese Höhle von den Montfortaner Patres in Meerssen verwendet und an freien Tagen kamen deren Schüler um Wandbilder zu malen und sie hatten sich auch einen Spaß daraus gemacht, eine Kapelle zu imitieren, in der Art wie sie sich aus der französischen Zeit noch in den Höhlen von Valkenburg und Geulhem befinden.

Auch heute ist die Höhle wieder völlig von Gebüsch verdeckt.

Album : Schunck-Cremers

Pierre Schunck
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