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De eerste pagina van het hoofdstuk „Het geslacht Schunck“ uit het boek „Bijdragen aan de geschiedenis van Halfen- en adellijke families in het keurvorstendom Keulen en het hertogdom Gulik“ door Dr. Wilhelm Gatzen

Het geslacht Schunck

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Zie ook: De familie Schunck - Een oud boerengeschlacht in het Hertogdom Gulik

Als ältester bekannter Ahnherr wird Adolf Schunck genannt; er war Halfe auf einem dem Kölner Stift St. Gereon gehörigen Hof bei Oppendorf westlich Bedburg. Wann das Stift den Hof erworben hat, ist nicht bekannt, da die frühesten Akten von St. Gereon verlorengegangen sind, wahrscheinlich war der Erwerb 1244. Im Volksmunde heißt der Hof „Schunckenhof“, da mehrere Generationen Schunck die Halfen gestellt haben. Heute ist der Hof Eigentum der Familie Albert Rath. Der Ehemann stammt mütterlicherseits von Schunck ab.
Adolf Schunck heiratete etwa 1650 Margaretha Sinsteden (Tochter von Adam, † 1659, und Margaretha Sand, † 1692, von Wüsterath; von dem Deutschherrengut Zens- oder Zengshof) ¹).
Von Adolf Schunck und Margaretha Sinsteden werden 2 Söhne genannt:

  1. Vincenz, ∞ Ursula Hamacher (diese in 2. Ehe mit Johann Mandewirth) , sie waren Halfen in Glesch. Ihr Sohn Constantin (30. 7. 1676 - 25. 8. 1758) - 83 Jahre alt. Grabstein in Lipp - hatte mIt seiner 2. Frau Margaretha Schönen 4 Kinder, von denen nur die Vornamen genannt sind, nämlich:
    1. Vincent, ∗ 1728_
    2. Michael, ∗ 17731;
    3. Catharina Ursula, ∗ 1734;
    4. Anna Maria, ∗ 1738.

    Ein weiteres Kind der Eheleute Adolf Schunck vom Schunckenhof und Margaretha von Sinsteden war:
  2. Adam Schunck (getauft in Lipp 30. 5.1655), gewesener Schöffe, lt. Grabstein in Lipp † 11.2.1692 ∞ 10. 3. 1680 in Kirchherten mit Margaretha Friederichs aus Pütz (Tochter des Halfen und Schöffen Mathias und der Maria Spix) ²).

In 2. Ehe heiratete die Witwe Margaretha am 15.7.1692 Johann Kochs aus Troisdorf.
Aus der Ehe von Adam/Friederichs stammten:
1. Mathias, ∞ I Gertrud von Zoons (Tochter von Adolf und Sibilla Foerster); sie starb bereits mit 45 Jahren. ∞ II 1712 Christine Hambloch


¹) Bzgl. der Sinsteden vgl. das gleichnamige Kapitel. Der Name des Orts bedeutet nicht, daß das Land schlecht war. Nachdem zunächst im Laufe einer Kolonisation Siedlungen und Höfe neu gesiedelt waren, trat im 4. Jahrhundert ein großer Umschwung ein (vielleicht durch Kriege, Seuchen, Kolonisation, Zuzug in Städte). In Deutschland soll von 170 000 Orten, die 1300 vorhanden waren, ca. 14000 aufgegeben worden sein, von denen später 10 000 wieder besiedelt worde sind.
Von den verlassenen Dörfern und Höfen sagte man, daß sie „Wüste lagen“ (Kümmerly in Readers Digest, die Wälder, Seite 87).
Wüstenrath, auch Rath wird 1137 genannt, 1282 kommt dort ein Hof an den Deutschen Ritterorden der Kölner Katharinen-Kommende „Ballei“ Koblenz.
Die Deutschritter hatten in dortiger Gegend viele Höfe, z. B. Großhof, Sinsteden, Gürath, Elsen, Hermülheim bei Köln. Rath ist heute noch Bedburg eingemeindet als Bedburg-Ratht. ' '
1244 ist der Hof Eigentum von St. Gereon.
²) Die Friederichs führten ein redendes Wappen, nämlich die Friedenstaube Noahs mit dem Ölzweig.

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