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Nikolaus Schunck
Ein ketteniser Stammvater

Nikolaus Schunck (* 04-06-1746 in Kettenis, † 17-07-1776 in Kettenis) war der erste Schunck aus Kettenis bei Eupen (jetzt Belgien), von dem der Beruf Weber („Tuchmacher“) bekannt ist.
Eupen erlebte damals eine große Blüte als Textilstadt. Die Vorbedingungen waren in idealer Weise erfüllt: das Vorhandensein von Wolle (von Schafen aus dem Hohen Venn, die in der Höhe eine hervorragende Wolle bekamen, weiches Moorwasser, ebenfalls aus dem Venn, und billige Arbeitskräfte.
Lange wurde angenommen, dass das Stammhaus dieser Familie in Oppendorf bei Bedburg lag, aber Beziehungen dorthin wurden nicht gepflegt. Es gibt unseres Wissens auch keine Belege darüber, es gibt nur eine Überlieferung, die aber so nicht stimmen kann. Siehe dazu den Beitrag Die Familien Schunck in Kettenis und Bedburg-Lipp. Das bedeutet zwar nicht, dass es diese Verbindung nicht gab, aber wenn, dann muss sie früheren Datums sein.
Nikolaus Schunck verstarb 30-jährig, nach nur vier Ehejahren am 17.07.1776 in Kettenis. Auch sein Enkel, Nikolaus Severin, war Weber. Dieser ist der letzte gemeinsame Ahne der niederländischen Schuncks und derer in Kettenis. Er erwartete, dass seine Söhne in der Weberei mitmachen würden, aber nur Severin Joseph blieb im elterlichen Betrieb. Der älteste Sohn, auch ein Nikolaus, nahm eine Stelle in der aachener Weberei Delius an.
Später ist dieser mit den Brüdern Wilhelm und für kurze Zeit auch Arnold, auf Einladung eines dortigen Industriellen, im damals ostpolnischen, zum zaristischen Russland gehörenden Białystok gezogen um dessen Weberei zu modernisieren.
Wie diese Geschwister ihr Erbe aufgeteilt haben und wie es zur Auswanderung von Arnold kam, lesen Sie auf Die Erben Schunck aus Kettenis
Es sollen in Ostpolen noch lange Schuncks gewohnt haben, aber Näheres ist dem Verfasser dieser Site nicht bekannt.

Siehe auch die Autobiographie von Nikolaus Severin Joseph Schunck aus Kettenis.
Über die Generationen davor ist weniger bekannt.