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1940-1945, der Widerstand in Niederländisch-Limburg

  • Widerstand in Limburg

    Die Gefallenen des Widerstands in Niederländisch-Limburg

    In der Gedächtniskapelle des proviciaal verzetsmonument auf dem Cauberg in Valkenburg sind auf drei Wänden die Namen der gefallenen Widerstandsleute aus der niederländischen Provinz Limburg aufgelistet. Das sind alles Namen mit einer Geschichte, die aus Platzgründen an jener Stelle natürlich nicht erzählt werden kann. Also passiert das hier. Alle, die dazu etwas beitragen können, werden ausdrücklich aufgerufen, sich zu melden. Siehe die Kontaktseite.
    Diese Menschen, in diesem Fall fast nur Männer (Warum eigentlich? Siehe unter Kuriere, die Gruppe des Widerstands, die sich zunehmend aus Frauen zusammensetzte), sind besonders in den Orten, wo sie gelebt haben, meistens unvergessen. Wir finden ihre Geschichten auf lokalen Webseiten wieder, manchmal auch auf Wikipedia.
    Eine große Hilfe für diejenigen, die nach niederländischen Kriegsopfern suchen, sind vor allem die Websites der Oorlogsgravenstichting (Kriegsgräberstiftung) und www.tracesofwar.com.
    Viele der Hintergrundinformationen stammen aus dem herausragenden Buch von Fred Cammaert: Het Verborgen Front, Geschiedenis van de georganiseerde illegaliteit in de provincie Limburg tijdens de Tweede Wereldoorlog.
    Das komplette Buch finden Sie auf der Website der Universität Groningen.. Außer der Zusammenfassung leider nicht auf Deutsch verfügbar.

    Besondere Ereignisse in Limburg

    | Vervolgd in Limburg (Verfolgt in Limburg) | Das Hannibalspiel | Englandspiel | der Zechenstreik | Die Razzia von Weert | Der Schlag von Wittem | Der Überfall auf das Zuteilungsamt in Valkenburg | Der Überfall auf das Maastrichter Gefängnis | Zwischen Maas und Peel | Ein militärisches Ausbildungslager für Untergetauchte | Die Tränen von Roermond | Racheaktionen während der Befreiung


    Vervolgd in Limburg (Verfolgt in Limburg)
    So lautet der Titel der Dissertation des Historikers Herman van Rens..
    Er stellt darin auf S. 371 fest, dass zwei Faktoren eine wichtige Rolle bei der Rettung einer überdurchschnittlich hohen Zahl von Juden spielten:

    1. Eine eng zusammenarbeitende Gruppe, in der man sich sehr gut kannte, vorzugsweise aus der Vorkriegszeit, und
    2. das Vorhandensein von inspirierenden Menschen, die die Führung übernahmen.

    Zusammengefasst: „Eine kleine Gruppe moralischer Führer in Limburg zeigte den Weg der praktischen Nächstenliebe. Ihr positives Beispiel machte es leicht, ihnen zu folgen.“ Er stellt fest, dass Punkt 2 eine entscheidende Rolle für die Zahl der geretteten Juden spielte.

    Die Ermordung der Sinti (Porajmos), die vor und während des Krieges in Limburg lebten, verlief ganz anders. Sie lebten nicht inmitten der Gesellschaft wie die Juden, was es den Nazis leichter machte. Die Schlinge, auch für die Menschen selbst, wurde fast lautlos zugezogen. Zunächst wurde den so genannten „arbeitsscheuen Elementen“ das Reisen untersagt, dann wurden sie in zentrale Sammellager eingewiesen, wo sie „umerzogen“ werden sollten. Viele seßhaften Limburger mögen damals gedacht haben: „Na, das wurde aber auch Zeit!“. Aber die meisten haben es nicht einmal bemerkt. Die Sinti lebten zu dieser Zeit noch fast alle in Wohnwagen. Diese wurden beschlagnahmt. So verschwand ein großer Teil von ihnen aus dem Blickfeld. Am 16. Mai 1944 wurde eine groß angelegte Razzia in den gesamten Niederlanden durchgeführt, bei der 578 Personen verhaftet und ins Lager Westerbork gebracht wurden. Schließlich wurden 244 von ihnen am 19. Mai 1944 nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Nur 31 von ihnen überlebten den Krieg.
    Siehe auch die Advies Gemeentelijk woonwagen-en standplaatsenbeleid der „Vereniging Behoud Woonwagencultuur in Nederland“ (Verein zur Erhaltung der Wohnwagenkultur in den Niederlanden). Es geht um die Verfolgung der Sinti und der anderen Roma, aber auch der andere Menschen, die nach Ansicht der Nationalsozialisten ein "Zigeunerleben" führten.
    Lesen Sie auch, was Roger Moreno Rathgeb, Komponist von Requiem für Auschwitz, über den „vergessenen Holocaust“ sagte, bevor er während des Gedenkgottesdienstes „Valkenburg 75 Jahre befreit“ eine Kerze anzündete.

    Das Hannibalspiel
    Ein wichtiger Teil der Widerstandsarbeit war, vor allem in der Grenzprovinz Limburg, schon früh die Einrichtung von Fluchtlinien für aus Deutschland geflohene Kriegsgefangene, später auch für fliehende Juden, abgeschossene alliierte Flugzeugbesatzungen (meist Piloten genannt) und Niederländer auf dem Weg nach England. Eine dieser Linien führte von Deutschland und den Niederlanden über Eijsden (NL) nach Voeren (B) und Visé. Aus dem Herver Land und Lüttich wurden die Flüchtlinge nach Givet an der französischen Grenze oder nach Brüssel gebracht, wo andere Widerstandsgruppen sie übernahmen. Im Laufe des Jahres 1941 bildete sich in dem Grenzort Eijsden aus der örtlichen Blaskapelle Sainte Cécile eine Widerstandsgruppe: Der Obstbauer Alphons Smeets mit seiner ganzen Familie, dem Ehepaar De Liedekerke, dem Zollbeamten D. Sleeuwenhoek und dem Lütticher Dirigenten Arthur Renkin. (Cammaert 75-94, 135, 239-240). Über Renkin knüpften sie grenzüberschreitende Kontakte zu Widerständlern in der Provinz Lüttich der Organisationen Luc /Marc und Clarence wie dem Arzt Jules Goffin aus ’s Gravenvoeren, Christiane Derenne-Lamazière, den Patres Hugo (Karel Jacobs) und Stephanus (Piet Muhren) von der Abtei Val-Dieu und anderen. Auch in der Provinz Lüttich waren neben ehemaligen Soldaten häufig Geistliche aktiv. Eine wichtige Anlaufstelle war die Gendarmerie in St.-Martensvoeren, wo der am 12. Januar 1894 in Kessenich geborene Theodoor Brentjens Kommandant war. Er sorgte dafür, dass die Kriegsgefangenen auf dem Monnikenhof untergebracht wurden, der zur Abtei Val-Dieu gehörte.
    Clarence war vor allem ein Nachrichtendienst, sie sammelten zum Beispiel Informationen über den Zugverkehr rund um den wichtigen Knotenpunkt Visé. Ein wichtiger Sicherheitsgrundsatz von Clarence bestand darin, dass pro Person nur eine Tätigkeit entwickelt wurde: entweder Nachrichtendienst oder das über die Grenze Schmuggeln von Personen, die von den Deutschen gesucht wurden, oder das Verstecken von UntertaucherInnen. Die Gruppe Erkens hielt sich nicht so strikt an diese Regel, was ihren späteren Untergang noch fördern sollte. Niek Erkens kam über Pierre Dresen mit dieser Gruppe in Kontakt.
    Sie wurden von der Groninger Zweigstelle der deutschen Marineabwehr infiltriert, die zu diesem Zweck das tödliche "Hannibalspiel" ins Leben rief. Es wurden nicht weniger als vier Infiltranten eingesetzt, denen es dank der Naivität von Erkens und vor allem Renkin gelang, immer tiefer in das Netz einzudringen. Nach der Verhaftung wurde vor allem Erkens mit schwerer Folter durch den sadistischen Nitsch verhört.
    Dies bedeutete das Ende der Gruppe Erkens auf niederländischer Seite und einen schweren Schlag für die Organisationen "Luc/Marc" und "Clarence" in Belgien. Insgesamt verhafteten die Deutschen zwischen dem 8. Juni 1942 und dem 19. März 1943 86 Personen aus diesen Gruppen. 30 Personen wurden nach kurzer Haft entlassen; 18 Personen wurden nach einem Prozess entlassen; 22 Personen wurden in deutsche Lager deportiert, von denen 11 den Krieg nicht überlebten. Elf Personen wurden zum Tode verurteilt und am 9. Oktober 1943 in Fort Rhijnauwen (Bunnik, bei Utrecht) erschossen. Das Schicksal von fünf Häftlingen konnte nicht ermittelt werden (J. van Lieshout, "Het Hannibalspiel", Bussum 1980, S. 319-324).
    Siehe: Jan van Lieshout, Het Hannibalspiel: Het sinistere spel tijdens de Tweede Wereldoorlog van de contraspionagedienst der Kriegsmarine, dat leidde tot de ondergang van een Nederlands-Belgische verzetsdrieëenheid, ISBN 10: 9026945744 ISBN 13: 9789026945748
    Paul de Jongh beschreibt in seinem Buch Grenzeloos verzet. Over spionerende monniken, ontsnappingslijnen en het Hannibalspel (Grenzenloser Widerstand. Über spionierende Mönche, Fluchtlinien und das Hannibalspiel) detailliert die Fluchtlinie von den Niederlanden nach Belgien.
    Mehr Informationen auch bei Cammaert, Kapitel 2, S. 79 ff.

    Englandspiel
    Das Englandspiel, bei dem gedropte Agenten vom deutschen Geheimdienst abgefangen wurden, war viel größer als das Hannibalspiel. In Limburg fiel ihm das Netzwerk rund Bongaerts zum Opfer.
    Für detaillierte Informationen: Fred Cammaert, Kapitel IV §III. De groep-Bongaerts verstrikt in het Englandspiel: de affaire Vastenhout
    Siehe auch Wikipedia NL

    Der Bergarbeiterstreik
    Während des Krieges waren die Zechen noch in vollem Betrieb und von großer Bedeutung für die Stromversorgung, aber auch für die Eisenbahnen und damit für die Deutschen. Infolgedessen konnten viele junge Männer, die nicht nach Deutschland gehen wollten, um dort zu arbeiten, legal hier bleiben. Aber es arbeiteten auch viele Untertaucher in den Zechen, mit falschen Papieren, weil da nicht so genau darauf geachtet wurde.
    Der Bergarbeiterstreik war Teil der April-Mai-Streiks von 1943 in den Niederlanden. Sie bildeten den Übergang zu einer größeren Widerstandsbewegung im ganzen Land, auch in Limburg. Der Streik wurde brutal niedergeschlagen, aber die Widerstandsorganisationen bekamen mehr Neuzugänge. Mehr zu diesem Thema in unserer Geschichte über Valkenburg. Klicken Sie auf den < zurück Knopf unter den Fahnen links, um wieder hierher zu kommen.

    Die Razzia von Weert wurde auch bekannt als der Verrat von Weert. Sie fand am 21. Juni 1944 statt. Die Distriktsleiter der LO Limburg hatten eine Versammlung im Internat Sint Louis in Weert einberufen, um eine Antwort auf die neue Tweede Distributie-kaart (T.D.) und die Z-Karten zu finden. Zu diesem Treffen wurde der sehr kompetente Dokumentenfälscher Bob Jesse (Pseudonym: Vos) eingeladen, nicht wissend, dass er inzwischen aufgeflogen war. Als sein Vernehmer Wehner drohte, zwei jüdischen Kleinkindern, einem Jungen und einem Mädchen von etwa vier Jahren, im Beisein ihrer Mütter Arme und Beine zu brechen, und sogar damit anfing, brach er zusammen und führte die SiPo zu dem Treffen. Insgesamt wurden acht Männer vom SiPo verhaftet:

    • Bruder Valentinus Merkx - Lehrer und Schulleiter von St. Louis, hatte übrigens nichts damit zu tun. † März 1945 in Bergen-Belsen.
    • Jan Hendrikx (Venlo, Provinzführer) † vermutlich Anfang 1945 während eines Evakuierungstransports von Sachsenhausen nach Bergen-Belsen
    • Guus Hermans (Weert) † 2. September 1944, Oranienburg/Sachsenhausen
    • Giel Berix (Heerlen) † 13. März 1945, Bergen-Belsen
    • Jac Naus (Venlo) † 15. April 1945, Bergen-Belsen
    • Jacques Knops (Gulpen) † 17. März 1945, Bergen-Belsen
    • W.H.M. Jansen (Vierlingsbeek) † 25. Februar 1945, Buchenwald.
    • Sef (J.F.H.) Mulders (Maastricht). Er überlebte den Krieg, wurde aber von J. Sorée abgelöst, weil Sef im KZ saß.

    Tom (Th.C.) van Helvoort (Roermond) Joe (F.J.K.) Russel (Venray) Jan (J.A.) Dijker (Nimwmegen *) und Kees van Sambeek (Maas en Waal *) konnten entkommen.

    *) Die Distrikte Vierlingsbeek, Nimwegen und Maas en Waal liegen zwar außerhalb der Provinz Limburg, waren aber Teil der LO-Provinz Limburg. Mehr Info über diese Distrikte

    Im Juli und in der ersten Augusthälfte wurden die Verhafteten in Vught kontinuierlich von Nitsch verhört, der befugt war, so genannte verschärfte Verhöre durchzuführen. Nach zwei Wochen wurde ihm C. Schut zur Seite gestellt, der sich als teuflischer Sadist ohne Hemmungen entpuppte, was selbst für Nitsch zu weit ging. Wiederholt musste er seinen Gehilfen zurückhalten. Besonders Knops und die Kapläne Naus und Berix wurden von den beiden schwer zugerichtet. Durch Bluffen und Ausspielen der Verhafteten gegeneinander, bei dem er zuvor erworbenes Wissen und widersprüchliche Aussagen geschickt einsetzte, fand Nitsch viel heraus. Bald folgten weitere Verhaftungen in Roermond, Helden und Wittem. (Cammaert VIb, pagina 567)

    Der Schlag von Wittem
    Pater B.J Baars, der Leiter des Subdistriktes Wittem der LO, war im Lazarett seines Klosters das Opfer einer Infiltration durch einen deutschen Unteroffizier, einen gewissen Lambertz aus Aachen, der angab, er wolle desertieren, weil er ein so guter Christ sei. Anfangs war ihm das womöglich sogar ernst. Nach dieser Infiltration folgte am 21. Juli 1944 eine Verhaftungswelle, die bald als der „Schlag von Wittem“ bezeichnet werden sollte: P. Horbach, H.J.D. Hamers, J.M.W. Bisschoff, Pater Baars, J.H. van Houtem, Ortmans, die Brüder E.A.H.M. und J.M.H. Merckelbach, der Untergetauchte G. Pirovano, die Kapläne P.H.H. Houben und L.M.H. Penders und zwei unbeteiligte Einwohner von Vaals. Die Kapläne Wermeling und Franck sowie A. Noppeney entkamen. J. Merckelbach und die beiden Einwohner von Vaals wurden nach einigen Tagen wieder freigelassen. Die anderen wurden am 1. August von Maastricht nach Vught und fünf Tage später nach Sachsenhausen transportiert, von wo aus sie auf mehrere KZ’s verteilt wurden. Nur drei der zehn Häftlinge überlebten die Lager. Die anderen starben in Deutschland: H.J.D. Hamers (Oranienburg, 29-12-1944), J.M.W. Bisschoff (Buchenwald, 23-4-1945). B.J. Baars (Bergen-Belsen, 27-4-1945), J.H. van Houtem (Lübeck, 28-5-1945), L.M.H. Penders (Bergen-Belsen, 24-4-1945), P.H.H. Houben (Ludwigslust, 19-5-1945) en E.A.H.M. Merckelbach (Neuengamme, 15-1-1945).(Mehr bei Cammaert VIb, pp. 697-699)
    Eine ausführliche Beschreibung anlässlich der Enthüllung einer Gedenktafel am 21. Juli 2015 in der Nähe des Arnold Janssen Klosters zwischen Wahlwiller und Mechelen.
    Lesen Sie mehr in Fred Cammaert – Het Verborgen Front Kapitel 6a, §VI, pp.  560 ff.: De overval van Weert

    Der Überfall auf das Zuteilungsamt in Valkenburg Durch die wachsende Zahl von Untertauchern konnten ihre Bedürfnisse nur erfüllt werden, wenn man auch über ausreichend Couponkarten und Coupons verfügte. Dafür sorgten meist städtische Beamten, so auch in Valkenburg. Es konnte aber nicht ausbleiben, dass das eines baldigen Tages entdeckt würde und dass mit der Einführung des neuen Einlegeblattes die umfangreichen Manipulationen ans Licht kommen würden. Sie besprachen ihre Probleme mit der Rayon-Führung und sie schlugen vor, ein Überfallteam sollte ein riesiges Chaos im Zuteilungsamt anrichten. Nur auf diese Weise könnte der Betrug unentdeckt bleiben. Die K.P.-ler die die Aktion durchführten wussten nicht, dass am Vortag eine Sendung von Zuteilungsdokumenten für zwei Monate angekommen war. Die Beute war gigantisch: über 210.000 Bonkaarten (Couponkarten), über 82.000 Rantsoenmarken, über 2500 Rantsoenkaarten (Zuteilungskarten), 5000 T.D.-Stammkarten, über 1600 Zuschlagkarten, zahlreiche Einlegeblätter und eine Schreibmaschine. Mehr als zwölf Jutesäcke wurden benötigt, um alles abzutransportieren. Die Säcke wurden in einen Bauernhof in der Nähe von Kunrade bei Voerendaal gebracht.
    Die ganze Geschichte über diesen Überfall auf dieser Site

    Der Überfall auf das Maastrichter Gefängnis – Die Befreiung von 80 Gefangenen.
    Wiederholt wurden Pläne für einen Überfall auf das unter niederländischer Leitung stehende Gefängnis in Maastricht geschmiedet. Dabei ging es nicht in erster Linie um die Lebensbedingungen, die sich im Laufe des Jahres 1943 immer weiter verschlechterten. Mit der Hilfe zur Verbesserung dieser Lebensbedingungen wurden allerdings sehr nützliche Kontakte geknüpft, die für die Befreiung von Gefangenen genutzt werden konnten. Sowohl die Qualität als auch die Quantität der Nahrung nahm ab, und die Zellen wurden immer mehr überbelegt. Vor allem auf den Dachböden war es im Sommer unerträglich heiß. Die L.O. und ihre Kampfgruppen (Knokploegen, KP’s) taten alles in ihrer Macht stehende, um etwas gegen die Lebensmittelknappheit zu unternehmen. In der Nacht zum 15. Juni 1944 stahl die Kampfgruppe Heerlen 1.000 Kilo Butter aus der Molkerei Limburgia in Reymerstok. Ein Teil davon war für das Gefängnis in Maastricht bestimmt. Um Lebensmittel und Ähnliches einzuschmuggeln, war die Hilfe des Personals erforderlich. Schon zu Beginn des Krieges, im Jahr 1941, wurde die Maastrichter Untergrundbewegung von mehreren Gefängnisbeamten unterstützt, darunter der Büroangestellte M.J.H. Rademakers und der Gefängnissanitäter Hubert Jamin. Von ihnen wurden Nachrichten und sogar vollständige Verhörprotokolle hinausgeschmuggelt. Drohende Verhaftungen konnten so vermieden werden. Im Jahr 1944 entwickelte sich daraus ein Nachrichtendienst mit landesweiten Verzweigungen. Die konkteten Pläne für eine Befreiungsaktion begannen Ende 1943, als eine Reihe von Widerständlern aus allen Teilen der Provinz durch die Infiltration durch H. Vastenhout und andere verhaftet wurden (Das Englandspiel). Einen Tag vor der Aktion wurden die Verhafteten allerdings nach Amersfoort verlegt.
    Anfang 1944 wurden aufgrund von Verhaftungswellen in Venlo und Maastricht neue Pläne geschmiedet. Nach einem durch unzureichende Koordinierung verursachten misslungenem Anlauf (zum Glück, denn das war eine Falle!) ging es am 8. April 1944 wieder schief, da die Gefangenen bereits am Vortag nach Amersfoort verlegt worden waren. Unter ihnen befand sich Frans Coehorst, Distriktkurier und Sekretär von „Ambrosius“, der somit viel über den Widerstand wusste.
    Sie haben sich von diesen Rückschlägen nicht unterkriegen lassen. Im Juni 1944 wurde der erste Versuch unternommen, die Häftlinge mit Hilfe von Wächtern und dem Direktor zu befreien. Dies scheiterte, weil Direktor Dilling sich nicht traute. Am Montagabend, dem 4. September, gingen der Leiter der KP Südlimburg, P.F. Driessen, und der Polizeiinspektor M. Krol zu Dilling, um die Freilassung aller noch anwesenden politischen Gefangenen zu fordern. Dilling sagte, dass die wichtigsten politischen Gefangenen inzwischen abtransportiert worden seien, er aber am nächsten Morgen um 5 Uhr zum Gefängnis kommen würde. Die KP Südlimburg und einige Maastrichter LO-Mitglieder würden ebenfalls anwesend sein.
    Da es sich um den Dolle Dinsdag (Verrückter Dienstag) handelte, gab es keinen Widerstand seitens der anwesenden Nationalsozialisten. Eine Gruppe von etwa zwölf Personen befreite achtzig Gefangene. Etwa die Hälfte von ihnen kannte sich aus in der Stadt und suchte ihren eigenen Weg. Etwa zehn Personen wurden in ein Privathaus gebracht. Bei den übrigen dreißig traten unvorhergesehene Probleme auf. Sie wurden in einem Schulgebäude untergebracht, in dem sich auch Obdachlose aufhielten. Diese hatten Angst vor Entdeckung und Repressalien von deutscher Seite und forderten den Abzug der befreiten Gefangenen. Anschließend landeten sie in einem Patronatsgebäude in der Nachbarschaft, von wo aus sie auf mehrere Verstecke verteilt wurden. (Quelle: Cammaert VIa, Seite 530 ff.)

    Zwischen Maas und Peel



    Zwischen Maas und Peel

    Während der Besatzungszeit waren die Dörfer am Westufer der Maas, wie Sevenum und Horst, aus Sicht der LO in Venlo „Absatzgebiete“ par excellence für Untergetauchte. Es handelte sich um kleine, geschlossene landwirtschaftliche Gemeinschaften. Auch größere Orte wie Venray und Horst waren viel kleiner als heute.
    Open Street Map

    Am Sonntag, dem 8. Oktober 1944, fanden in ganz Nordlimburg (noch nicht befreit) und Teilen von Nordbrabant so genannte Kirchenrazzien statt. Es wurden 2.805 Männer zwischen 16 und 65 Jahren festgenommen. Die meisten wurden in den Hermann Göring-Werken eingesetzt. Die meisten von ihnen überlebten den Krieg. Bei 121 Festgenommenen war dies nicht der Fall.

    Lies mehr über die Hintergründe der Sklavenjagd auf www.4en5mei.nl: Sevenum, sporen die bleven (Sevenum, Spuren, die blieben)

    Text auf dem Denkmal in der Peelstraat, Kronenberg (Horst a/d Maas):
    Zum Gedenken an die Männer und Jungen aus Kronenberg, die bei der Kirchenrazzia am 8. Oktober 1944 von den Deutschen verhaftet und verschleppt wurden und in Deutschland starben. Die Umbettung einiger von ihnen fand am 4. September 1951 statt. Martin Aerts, Jozef Baeten, Piet Billekens, Lodewijk Franssen, Hendrik Hoeijmakers, Piet Philipsen, Jan Philipsen, Peter Roodbeen, Jan Verstappen

    Broekhuizen & Broekhuizenvorst, Grubbenvorst, Haelen, Heel-Panheel, Helden, Heythuysen, Horst, Kessel, Maasbree, Nederweert, Roggel, Sevenum, Wessem

    Ein militärisches Ausbildungslager für Untergetauchte
    Als 1943 die große Mehrheit der StudentInnen nicht die Loyalitätserklärung unterschreben wollten und auch dadurch immer mehr junge Männer in dem Gebiet zwischen Maas und Peel untertauchen wollten, kamen einige Leute vom OD in Venlo auf die Idee, sie als Soldaten auszubilden. Sie hatten eine Art Partisanenkommando im Sinn, das sich in diesem waldreichen Gebiet gut würde verstecken können. Die Wahl für eines dieser Lager fiel auf den Wald Bovensbos bei Helden, siehe Open Street Map in der Nähe des Bauernhofs von Cornelis Krans
    Aus der Dissertation von Cammaert, Kapitel VIII De Ordedienst, S. 883: Die Untertaucherlager bei Helden und Sevenum können Sie hier eine kurze Zusammenfassung lesen.

    Cornelis Krans stellte fünf zerlegbare Hühnerställe zur Verfügung, die Platz für 40 bis 50 Untergetauchte boten. Das Lager erhielt den Namen "Vrij Nederland". Aufgrund der großen Anzahl von Mitwissenden, von denen einige das Lager eher als eine Art Sommerlager zu betrachten schienen, machten bald Geschichten die Runde. Der N.S.B.-Mann H. Kessels hörte sie ebenfalls und radelte am Donnerstag, den 15. Juli 1943, dorthin. Einige Landarbeiter wiesen ihm den Weg, weil er sagte, dass er auch untertauchen wolle. Er wurde fündig und sprach mit seinen Parteigenossen Kluytmans und Maessen darüber. Einen Tag später erstattete er Anzeige bei der Polizei. Wachtmeister Evers, ein Freund des Widerstands, versprach, sich am nächsten Tag darum zu kümmern, und schlug sofort Alarm. Es wurde beschlossen, Kessels so schnell wie möglich zu liquidieren. Dies geschah sofort in der Nacht von Freitag, 16. auf Samstag, 17. Juli. Er wurde erschossen und seine Leiche wurde aus unbekannten Gründen liegen gelassen. Das machte alles noch schlimmer. Die SiPo (SicherheitsPolizei) aus Maastricht unter der Leitung von Max Strobel/Ströbel nahm eine Untersuchung auf und erfuhr von Kluytmans von der Entdeckung Kessels. Der Polizeichef in Helden-Panningen, Alphons van der Mullen, informierte den Widerstand, dass eine groß angelegte Razzia geplant sei. Während sie auf Verstärkung durch die Ordnungspolizei warteten, verhafteten die SiPo-Leute das Ehepaar Krans und einige andere Personen, darunter die jüdische Familie De Jong aus Nimwegen, die sich in einem unterirdischen Versteck in der Nähe des Hofes aufhielt. Sie und Cornelis Krans überlebten den Krieg nicht.
    In Belgien entstand direkt hinter der Grenze eine ähnliche Initiative, auch hier ausgehend von Soldaten: Geheim Leger Zone II/Limburg. Auch das ist nicht gut gelaufen, wie Sie dort lesen können. In diesem dicht besiedelten Teil Europas war der Widerstand in kleinen, relativ unabhängig operierenden Gruppen wesentlich effektiver und sicherer.

    Es gab auch in den Schadijker Wäldern bei Horst einige Lager für Untergetauchte, aber die waren nicht als militärische Ausbildungslager konzipiert. (Open Street Map)

    Die Tränen von Roermond
    Nach der Befreiung von Süd-Limburg und des Gebietes westlich der Maas und der gescheiterten Schlacht um Arnheim blieb die Maas die Frontlinie in Mittel- und Nord-Limburg. In Roermond, das seit über einem Monat Frontstadt war, traf in der Nacht vom 25. auf den 26. November das dezimierte 1. Bataillon des Fallschirmjägerregiments Kampfgruppe Hübner ein. Der Kommandant Ulrich Matthaeas wurde Ortskommandant und da die Westseite der Maas befreites Gebiet war, wurde er auch Frontabschnitts­kommandant. In der Stadt entstand sofort eine düstere Atmosphäre. Die Soldaten wussten natürlich, dass der Krieg nicht zu gewinnen war und dass sie verhasst waren. Vom freundlichen Gesicht, das die Besetzer anfangs aufgesetzt hatten, war nichts mehr übrig. Die meisten Polizisten waren immer weniger bereit, mit dem Terror zu kooperieren. Gleichzeitig stieg der Bedarf an Zwangsarbeitern in Deutschland immer mehr an. Matthaeas und einer seiner Untergebenen, F.W. Held, übten im Dezember regelrechten Terror aus. Die Jagd auf Untergetauchte wurde auch aus einem anderen Grund intensiviert. Major Matthaeas hatte seit seinem Aufenthalt in Russland eine panische Angst vor Partisanen. Wenn die Alliierten die Maas überqueren würden, befürchtete er, von hinten angegriffen zu werden. Daher suchte er nach einer Möglichkeit, die gesamte männliche Bevölkerung im „wehrfähigen“ Alter loszuwerden. Diese Gelegenheit bot sich um Weihnachten 1944. Durch Verrat kam ein Versteck von elf Roermondern ans Licht, die sich unter dem Fußboden eines Schulraums am Schoolpad versteckten. Einem jungen Mann gelang die Flucht. Die übrigen zehn und zwei weitere Häftlinge mussten am zweiten Weihnachtsfeiertag vor einem eilig zusammengestellten Standgericht erscheinen. Das Urteil stand von vornherein fest: Tod durch Erschießen. Denn es ging nicht um das Fernbleiben vom Arbeitsdienst oder andere angebliche Straftaten wie das Hören vom englischen Rundfunk. Es ging um Terror als Mittel, um die Männer und Jungen aus Roermond herauszuholen und sie darüber hinaus zu Sklaven zu machen. Am 26. und 27. Dezember 1944 wurden vierzehn Jungen und Männer im Elmpter Wald, gleich hinter der Grenze bei Roermond, erschossen: Louis Claessens, Frans Denis, Josef Fuchs, Johannes Hanno, Lambertus Janssens, Willem Jongen, Thijs Oljans, Wicher Oljans, Hubertus Selder, Mathieu Sevenich, Jan Tobben, Louis Uphus (später auf dem Nationalen Ehrenfeld in Loenen beigesetzt), Willem Winters und ‘Frans’, ein entflohener polnischer Kriegsgefangener.
    Cammaert schreibt in Kapitel 6b, auf den Seiten 621-622: „Die zwölf Unschuldigen wurden wegen ‘illegaler Aktivitäten’ zum Tode verurteilt. Matthaeas ließ sie noch am selben Tag in den Wäldern zwischen dem deutschen Grenzort Elmpt und Roermond erschießen. Am nächsten Tag ließ er dort zwei weitere Personen, darunter einen Polen, ermorden. Nach der Verkündung des Urteils und der Anordnung, dass sich alle männlichen Einwohner von Roermond und Maasniel im Alter von 16 bis 60 Jahren bis zum 30. Dezember 16:00 Uhr bei der Ortskommandantur zu melden hätten, ging eine Welle des Entsetzens durch die Stadt. Daraufhin meldeten sich etwa 2800 Roermonder. Am 30. Dezember wurden sie gezwungen, bei eisiger Kälte nach Dülken zu marschieren, wo sie im Radstadion die Nacht im Freien stehend verbringen mussten. Am nächsten Tag wurden sie mit dem Zug nach Wuppertal zur Zwangsarbeit in der deutschen Kriegsindustrie deportiert.
    Auf dem alten Friedhof in der Nähe der Kapel in ‘t Zand, im Volksmund den Aje Kirkhaof genannt, erinnert ein Gedenkstein dauerhaft an dieses dunkle Ereignis, das als ‘het verdriet van Roermond’ bekannt ist.
    Gleich jenseits der Grenze, beim Ort der Hinrichtungen, errichteten Bürger aus Niederkrüchten den oben abgebildeten Gedenkstein (Mahnmal Lüsekamp).

    Lindenhof
    Auch andere Untergetauchte wurden Opfer dieser Menschenjagd. Siehe die Geschichte der Untergetauchten auf dem Lindenhof.

    Racheaktionen während der Befreiung Ziel dieser Website ist es, die Erinnerung an die Geschichte der Besatzung in Limburg und insbesondere in Valkenburg wach zu halten. Ehre, wem Ehre gebührt, aber nicht in Form von unreflektierter Heldenverehrung. So gab es beispielsweise Widerstandskämpfer mit antisemitischen Ressentiments, obwohl sie auch Juden halfen. Eine andere Geschichte ist aber, dass nach der Befreiung plötzlich überall Leute auftauchten, die angeblich im Widerstand waren, und anfingen, widerliche Racheaktionen „im Namen des Widerstands“ zu veranstalten. Wie war das möglich?
    Die erste niederländische Stadt, die befreit wurde, war Maastricht. Es gab eine Organisation niederländischer Soldaten, die von den Deutschen demobilisiert worden waren und sich Ordedienst nannten. Ihr Ziel war es, das Machtvakuum zu füllen, wenn die deutschen Truppen verschwinden würden und die Alliierten noch nicht eingetroffen waren. Ihr gemeinsames Motiv war die Angst vor einer kommunistischen Machtergreifung. Es gab OD-Gruppen, die außerdem während der Besetzung Widerstand leisteten, wie die sehr aktive Gruppe um den Feuerwehrkommandanten Charles Bongaerts in Heerlen. Aber es gab auch diejenigen, die ausdrücklich KEINEN Widerstand leisten wollten und sich nur auf die Tage der Befreiung konzentrierten. Daher kann der OD als Ganzes nicht als Widerstand angesehen werden.
    Bizarr war die Situation in Maastricht, wo es während der Befreiung zwei und zeitweise sogar drei konkurrierende OD-Gruppen gab (unter dem Motto: Wir sind die einzig echten!). Da sie alle hofften, in die niederländische Armee aufgenommen zu werden, begannen sie eine massive und sehr unkritische Anwerbungspolitik. Sie bemerkten nicht, dass auch Figuren aus der Unterwelt, die sich nur für die Waffen interessierten, zu ihnen kamen. Und obwohl die altgediente OD-Führung die Bevölkerung und ihre eigenen neuen Mitglieder unmissverständlich dazu aufgerufen hatte, von Racheaktionen Abstand zu nehmen, geschah genau das sofort. Was eine geordnete Verhaftung von Kollaborateuren hätte werden sollen, lief völlig aus dem Ruder. Es wurden nicht nur zurückgebliebene Nationalsozialisten zusammengetrieben, sondern auch Mädchen und Frauen, die mutmaßlich etwas mit einem Deutschen hatten, oder einfach nur, weil sie deutsch waren. Einige hatten sogar für den Widerstand gearbeitet und ihre deutsche Staatsangehörigkeit benutzt, um unter dem Deckmantel, loyale Parteimitglieder zu sein, Menschen zu verstecken. Nach der Befreiung konnten einige nur mit Hilfe von geretteten Juden oder echten Widerstandskämpfern der Lagerhaft entgehen. Siehe dazu die Dissertation von Barbara Henkes an der Universität von Amsterdam von 1995: Heimat in Holland: Duitse dienstmeisjes (Deutsche Dienstmädchen) 1920-1950. Babylon-De Geus. auf S. 198. Aber diese rachsüchtigen Menschen haben offenbar nichts verstanden. Wenn wir uns die vielen Fotos von der Rasur so genannter Moffenmeiden ansehen, fallen uns sofort die grinsenden Gesichter der Umstehenden auf. Das hatte nichts mit dem Kampf für Freiheit und gegen Diskriminierung während der Besatzungszeit zu tun, auch nicht, wenn manchmal echte Widerstandskämpfer daran beteiligt waren. In Valkenburg wurde in letzter Minute ein echter Widerstandskämpfer gerettet, der während des Krieges sehr erfolgreich Bezugsscheine und andere Dokumente für die vielen Untergetauchten im Verteilungsamt gestohlen hatte, dabei aber immer vorgab, braune Sympathien zu haben. Er wäre beinahe von einem Haufen Schwachköpfe „hingerichtet“ worden, die vorgaben, Widerstandskämpfer zu sein, obwohl sie noch halbe Kinder waren. Zwei seiner L.O.-Kollegen, Pierre Schunck und Jan van Westerhoven (Pater Ferdinand sscc), konnten sie davon überzeugen, dass dies ein großer Fehler wäre. Weniger Glück hatte ein echter Kollaborateur, der 26-jährige Landwächter Funs Savelberg. Die Landwacht war eine Hilfspolizei, bestehend aus niederländischen Nazis. Jemand behauptete, Savelberg sei von einem amerikanischen Kriegsgericht zum Tode verurteilt worden. Ein anwesender US Offizier sagte: „Kill him!“ und einer dieser selbsternannten OD-er war jetzt so was von stolz, doch noch zu den Siegern gehören zu dürfen. Der wahre Schuldige für diesen Mord ist derjenige, der die Lüge über die Verurteilung verbreitet hat. Auch der anwesende Offizier, der das nicht überprüft hat, ist mitschuldig. Aber der Widerstand war in diesem Fall sicher nicht schuld. Der Schütze wurde nach dem Krieg freigesprochen, weil er in gutem Glauben gehandelt hatte.


Het verborgen front (Die versteckte Front) Geschichte des organisierten Widerstandes in der Provinz Limburg während des Zweiten Weltkrieges. Auszug auf Deutsch. Seit ihrer Veröffentlichung ist diese Doktorarbeit DAS Standardwerk, wenn es um den Limburger Widerstand geht. Auch auf dieser Website werden viele Informationen daraus gewonnen.

  • Widerstand in Valkenburg

    Widerstand in Valkenburg Die ganze Geschichte, aus der Sicht von Zeitzeugen.

    Quellen etc.

  • Externe Links

    Linkliste Widerstand 2. Weltkrieg

    Stiftung Stolpersteine (Struikelstenen) Valkenburg Pagina is in het Nederlands
    Auch 45 Juden, die aus Valkenburg deportiert wurden, kehrten nicht zurück. Die Stichting Struikelstenen Valkenburg wurde gegründet, um zum Gedenken an die ermordeten Valkenburger Juden so genannte Stolpersteine in das Pflaster vor dem Haus zu verlegen, aus dem sie deportiert wurden. Mit einer kompletten Liste.
    Siehe auch Stolpersteine auf Wikipedia.77

    Roermond Frontstadt Pagina is in het Nederlands
    Serie von Geschichten von Eric Munnicks über die letzten Monate des Krieges.
    Sehen Sie auch die anderen Kriegsgeschichten des Stadtarchivs Roermond. Leider keine Übersetzung verfügbar. 76

    Limburg 75 jaar vrij Pagina is in het Nederlands
    75

    Belgium WWII Pagina is in het Nederlands Seite auf Deutsch verfügbar Page disponible en Français;
    Eine virtuelle Plattform über Belgien und seine Einwohner während des Zweiten Weltkriegs74

    Ehemaliges Konzentrationslager Natzweiler-Struthof Seite auf Deutsch verfügbar Page available in English Page disponible en Français;
    Europäisches Zentrum für deportierte Widerstandsmitglieder. KZ und Museum73

    Die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus aus Köln | A–Z Seite auf Deutsch verfügbar
    72

    NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln Pagina is in het Nederlands Seite auf Deutsch verfügbar Page available in English Page disponible en Français;
    360-Grad-Rundgang durch das gesamte Haus (Gedenkstätte, Dauerausstellung, Sonderausstellungen).980 Ausschnitte aus Zeitzeugeninterviews und historische Filme, 187 Fotos sowie 20 Audiodateien. Auch die erheblich ausgeweitete Audioführung durch das Haus sind nunmehr Bestandteil des 360-Grad-Rundgangs. Hier bieten insgesamt 1.168 Audiodateien in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Niederländisch, Russisch, Hebräisch und Polnisch mit einer Dauer von jeweils 5¼ Stunden pro Sprache allumfassende Einblicke in Haus und Ausstellung sowie die Geschichte Kölns während der NS-Zeit. Der gesamte Inhalt des Audioguides steht zudem in allen acht Sprachen auch in Textform zur Verfügung.71

    KZ-Gedenkstätte Vught Pagina is in het Nederlands Seite auf Deutsch verfügbar Page available in English Page disponible en Français;
    Die KZ-Gedenkstätte Vught befindet sich auf einem Teil des historischen Geländes des ehemaligen SS-Konzentrationslagers Herzogenbusch, auch bekannt unter Kamp Vught (Januar 1943-September 1944).70

    The Margraten Boys - Über den USAmerikanischen Kriegsfiedhof Page available in English
    Dies ist die Geschichte eines einzigartigen ‘’Adoptionssystems. Seit inzischen mehreren Generationen kümmern sich einheimische Familien, aus Dankbarkeit für das Opfer ihrer Befreier aus der nationalsozialistischen Besatzung, nicht nur um die Gräber, sondern auch um die Erinnerungen von über 10.000 US-Soldaten auf dem Friedhof von Margraten in den Niederlanden.
    Gratis e-book von Peter Schrijvers, leider nur auf Englisch. Weitere e-books dieses Autors über den Zweiten Weltkrieg, auf Englisch und Niederländisch: https://www.google.de/search?hl=de&tbo=p&tbm=bks&q=inauthor:%22Peter+Schrijvers%2268

    Das jüdische Denkmal Pagina is in het Nederlands Page available in English
    Jedes ermordete Opfer des Holocaust wird mit einem persönlichen Profil auf dem Joods Monument festgehalten. Das jüdische Denkmal eignet sich nicht nur zum Suchen und Gedenken. Sie können das Denkmal mit Fotos, Dokumenten und Geschichten ergänzen, indem Sie Familienbeziehungen herstellen und Familienmitglieder hinzufügen. Um einen Anruf zu tätigen und mit anderen Benutzern in Kontakt zu treten. Sie können auch Informationen über Stolpersteine und wichtige andere externe Links hinzufügen.67

    Wenn die Bergleute gegen die deutschen Besatzer streiken Pagina is in het Nederlands
    Der Minenstreik in Limburg begann am 29. April 1943. Die Arbeitsbelastung stieg und stieg. Die ersten niederländischen Männer wurden gezwungen, in Deutschland zu arbeiten. Der unmittelbare Anlass war der Befehl von General Christiansen, alle freigelassenen Kriegsgefangenen der niederländischen Armee wieder zu verhaften und nach Deutschland zu transportieren. Der Streik wird durch Hinrichtungen aufgelöst.66

    Verfolgt in Limburg Pagina is in het Nederlands
    Juden und Sinti in Niederländisch-Limburg während des Zweiten Weltkriegs
    ISBN 978-90-8704-353-7
    Dissertation von Herman van Rens am 22.03.2013, Universität von Amsterdam, leicht bearbeitet
    © 2013 Hilversum65

    Ons verblijf in het dorp Mergel (dagboek) (Meerssen 1989) Pagina is in het Nederlands
    Unser Aufenthalt im Dorf Mergel (Tagebuch, Meerssen 1989)
    Joop Geijsen aus Meerssen erzählt, wie er und zwei andere Jungen sich für ein Jahr in den Kalksteinhöhlen vor den Toren von Meerssen versteckt haben, das später als Gasthaus des Tauchers bezeichnet wurde.
    Soweit wir wissen, ausverkauft und nur in niederländischen Bibliotheken erhältlich.64

    Yad Vashem Seite auf Deutsch verfügbar Page available in English Page disponible en Français;
    Internationale Holocaust Gedenkstätte63

    Beelden van verzet Pagina is in het Nederlands
    Wie jede Generation anders mit der Widerstandsvergangenheit umgeht
    Wenn Sie Niederländisch lesen können, finden Sie hier den Download-Link zu diesem Essay von Sander Bastiaan Kromhout
    Herausgegeben vom Nationaal Comité 4 en 5 Mei, 2018
    Printausgabe ISBN 9077294244.62

    Kriegsquellen in Limburg Pagina is in het Nederlands Page available in English
    In der NL Provinz Limburg gibt es zahlreiche spezialisierte Archivinstitutionen, die relevante historische Quellen zum Zweiten Weltkrieg aufbewahren. Der Öffentlichkeit ist jedoch nicht immer klar, für welche Informationen sie wohin gehen kann. Archive haben sich überschneidende Arbeitsbereiche, Organisationen und Personen waren in der Vergangenheit in verschiedenen Bereichen und in verschiedenen Bereichen tätig. Daher dauert es oft lange, den richtigen Ort zu finden, um Informationen zu finden.
    Hier können Sie suchen, aber auch Ihre Dokumente mit anderen Interessenten teilen. Dies kann durch eine Schenkung der vorhandenen Dokumente oder Bilder an Archive oder Museen oder durch die Bereitstellung digitaler Kopien.61

    Kriegstote in Nimwegen 1940 - 1945 Pagina is in het Nederlands
    Mit Suchfunktion60

    Stiftung Niederländisches Widerstandsdenkmal Pagina is in het Nederlands Seite auf Deutsch verfügbar Page available in English Page disponible en Français;
    Namen von Widerstandskämpfern in den Niederlanden und Kolonien während des Zweiten Weltkriegs.59

    La résistance durant la guerre 1940-1945 Page disponible en Français;
    Es handelt sich hauptsächlich um das illegale Netzwerk „Clarence“, dessen Gründer Walther Dewez war; erinnert wird auch an verschiedene Agenten aus Visé und Voeren, die Teil dieser Bewegung waren.58

    Gefallene Widerstandsleute Maastricht Pagina is in het Nederlands
    Eine kurze Beschreibung und eine lange Galerie von Porträts57

    Stichting Herinnering LO-LKP Pagina is in het Nederlands
    Die Stiftung Erinnerung an LO-LKP will das Bewusstsein für die Geschichte des Widerstands durch die Organisationen LO und LKP wecken. Zu diesem Zweck stellt sie dem interessierten Leser den Inhalt seines Gedenkbuches und vieler Originaldokumente in digitaler Form zur Verfügung.56

    Der vergessene Völkermord – Das Schicksal der Sinti und Roma Pagina is in het Nederlands Seite auf Deutsch verfügbar Page available in English
    Auch bekannt unter dem Namen Zigeuner.55

    1944-2019 ⇒ Süd-Limburg 75 Jahre frei! ⇐ Pagina is in het Nederlands
    Ein Überblick über die Aktivitäten im Süd-Limburg zu diesem gedenkwürdigen Jubiläum im September. In jeder Gemeinde ist etwas los.54

    Historisches amerikanisches Filmchen über die Taucher-Herberge Pagina is in het Nederlands
    Ein Stummfilm, der von einem US-amerikanischen Team nach der Befreiung von Valkenburg gedreht wurde. Der erste Teil wurde mit Hilfe des Widerstands von Valkenburg nachgestellt. Er zeigt, wie „Untertaucher“ zur Tauchherberge gebracht wurden. Der Mann mit dem Hut ist immer Pierre Schunck. Der Film beginnt vor seinem Haus in der Plenkertstraat in Valkenburg. Die Rolle des Polizisten auf dem Fahrrad am Anfang ist nicht ganz klar. Dies ist laut Begleittext ein Kurier.53

    Database persoonsbewijzen uit de Tweede Wereldoorlog Pagina is in het Nederlands
    Über niederländische Personalausweise im Zweiten Weltkrieg sowie Abbildungen von Personalausweisen in Kombination mit anderen Dokumenten und genealogischen und persönlichen Daten, einschließlich Lebensgeschichten.49

    Gedenkstein für die Widerstandsleute Coenen und Francotte Pagina is in het Nederlands
    Vor dem Denkmal des Widerstandes der Provinz in Valkenburg. Hier wurden die Untergrundkämpfer Scheng (Johan) Coenen und Jupp (Joseph) Francotte am 5. September 1944 kurz vor der Befreiung von Valkenburg von Besatzungssoldaten ermordet.48

    Widerstandsdenkmal der Provinz Limburg, NL Pagina is in het Nederlands
    Hier findet alljährlich am 4. Mai die Gedenkfeier für die Gefallenen dieser Provinz statt. Inzwischen sind auch die Veteranen nicht mehr dabei.47

    Aufruf an alle, besonders aber an die Einwohner von Valkenburg Pagina is in het Nederlands
    Vor 75 Jahren, am 17. September 1944, wurden die Stadt und alle Dörfer der heutigen Gemeinde Valkenburg aan de Geul befreit.
    Um der Befreiung zu gedenken und die Kriegszeit so genau wie möglich darzustellen, sucht das Museum Land van Valkenburg nach persönlichen Geschichten, Augenzeugenberichten und greifbaren Erinnerungen.
    Unter all diesen lebensnahen Geschichten, Materialien, Fotos, Filmmaterial und Ausrüstungsgegenständen organisieren wir eine einzigartige und möglichst vollständige Übersichtsausstellung unter dem Namen „We Do Remember“.46

    Ehrenliste der Gefallenen 1940 - 1945 Pagina is in het Nederlands
    Eine von der niederländischen Zweiten Kammer (~ Bundestag) in Auftrag gegebene Website. Die Ehrenrolle der Gefallenen 1940-1945 umfasst diejenigen, die als Folge von Widerstand oder als Soldat gefallen sind.45

    Grenzeloos verzet Pagina is in het Nederlands
    Grenzenloser Widerstand – Über spionierende Mönche, Menschenschmuggellinien und das „Hannibalspiel“, 1940-1943
    ISBN 9789056220723
    Einzigartige Fallstudie über den Widerstand im Zweiten Weltkrieg auf beiden Seiten der Belgisch-Niederländischen Grenze. Schwerpunkt liegt auf der belgischen Seite. Erweitert somit das Buch von Cammaert, besonders da wo es sich um die Gruppe Erkens in Maastricht handelt.44

    Het verborgen front Pagina is in het Nederlands Page available in English
    Geschichte des organisierten Widerstandes in der niederländischen Provinz Limburg während des Zweiten Weltkrieges
    Doktorarbeit 1994, von CAMMAERT, Alfred Paul Marie.
    Das vollständige Buch auf niederländisch, mit englischer Zusammenfassung, auf der Website der Universität von Groningen.
    DAS Standardwerk.43

    Forgotten History – Pierre Schunck, Resistance Fighter Page available in English
    Vergessene Geschichte – Pierre Schunck, Widerstandskämpfer42

    Het Koninkrijk der Nederlanden in de Tweede Wereldoorlog Pagina is in het Nederlands
    Das Königreich der Niederlande im Zweiten Weltkrieg (Downlod PDF)41

    Zweiter Weltrieg in Süd-Limburg Pagina is in het Nederlands
    Sehr viele Bilder, geordnet nach Gemeinde. Für Valkenburg: viele Bilder aus der Reichsschule der SS (ehemaliges Jesuitenkloster) und von Frans Hoffman aus den Tagen der Befreiung. 40

    Quellennetzwerk Zweiter Weltrieg (NOB) Pagina is in het Nederlands
    Suche in 9 Millionen Dokumenten, Filmen und Bildern über und aus dem Zweiten Weltkrieg in den Niederlanden.39

    Forschungsinstitut für Krieg, Holocaust und Völkermord Pagina is in het Nederlands Page available in English
    Forschungsinstitut für Krieg, Holocaust und Völkermord
    Probleme im Zusammenhang mit Kriegsgewalt erzeugen viel Aufmerksamkeit in der Gesellschaft und erfordern unabhängige akademische Forschung. NIOD führt solche Forschungen durch und fördert sie. Seine Sammlungen sind offen für alle Interessierten.38

    Limburg gaf joden WOII meeste kans Pagina is in het Nederlands
    Niederländische Juden hatten in der Provinz Limburg die größte Chance, unter zu tauchen und den Holocaust zu überleben. Das geht aus einer Doctorarbeit über die Verfolgung von Juden und Sinti in Limburg während des Zweiten Weltkrieges des Historikers Herman van Rens an der Universität van Amsterdam hervor.
    Kaufen
    Mehr Info auf NL36

    Tweede Wereldoorlog en bijzondere rechtspleging Pagina is in het Nederlands
    Über die Prozesse gegen Niederländer, die mit den Besatzern kollaboriert haben: Die sogenannte besondere Rechtspflege. Diese Seite zeigt Ihnen den Weg. Hier finden Sie Fotos, die am häufigsten verwendeten Stichwörter, Verweise auf interessante Archive, Verzeichnisse, Websites, persönliche Geschichten und Leitfäden für die Forschung.35

    Nederlands Auschwitz Comité Pagina is in het Nederlands
    34

    Geheimarmee zone II/Limburg Pagina is in het Nederlands
    Über den misslungenen Versuch, in Belgisch Limburg eine komplette Guerrillaarmee aufzubauen. Benutze den eingebauten Übersetzer20

    Widerstand in Enschede Pagina is in het Nederlands Page available in English
    19

    30th Infantry Division Old Hickory Page available in English
    Befreier von Süd-Limburg17

    Bond van Oud-Stoottroepers en Stoottroepers Pagina is in het Nederlands
    16

    The Dutch Underground and the Stoottroepers Page available in English
    Stoottroepen: hervorgegangen aus dem Teil der ehemaligen Widerständler, die der niederländischen Armee beigetreten sind15

     

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