Die Gefallenen des Widerstands in Niederländisch-Limburg
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Die Gefallenen des Widerstands in Niederländisch-Limburg

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Gulpen

https://www.openstreetmap.org/relation/2721279#map=11/50.8031/5.8809

Chronologisch overzicht van de bevrijding van Nederlandse plaatsen in de Tweede Wereldoorlog


Befreit: 1944-09-13 – 1944-09-16

In der Region Gulpen-Simpelveld hatten die drei Brüder Coenen einen Fluchtweg für alliierte Soldaten eingerichtet, die aus der Kriegsgefangenschaft geflohen waren. Sie kamen oft aus dem östlichen Kohlerevier über die Gruppe um Mingelers in Kerkrade oder Pater Beatus van Beckhoven aus Heerlen. Der bekannteste der drei war der Drucker und spätere Rayonchef der LO in Simpelveld, Sjeng Coenen. Ursprünglich waren diese Flüchtlinge hauptsächlich Franzosen und Wallonen. Sie wurden vom ältesten Bruder, Küster P.J. Coenen aus Banholt und Mheer, mit Hilfe einer Gruppe von Passeurs in den Grenzdörfern Slenaken und Noorbeek nach Belgien gebracht.
Die Schleuser waren der Grenzkontrolleur E. Piek, der Zöllner H. Evenboer und Pater J.H. Everts O.F.M. vom Kloster Highcruts bei Slenaken, der auch in direktem Kontakt mit seinem Mitbruder Pater Beatus stand. In Belgien fanden sie dank der Familie Kusters aus Slenaken eine Verbindung zu drei Frauen aus Jupille und Retinne bei Lüttich. Nachdem Evenboer durch A.F. Vermeulen, einen Wachtmeister der Marechaussee in Slenaken, ersetzt worden war, kam die Gruppe auch in Kontakt mit Th. Brentjens, Gendarmeriekommandant in St. Maartensvoeren und damit mit der Gruppe Goffin. Diese standen außerdem in intensivem Kontakt mit der Gruppe Erkens. Die Schleuser wurden zum Glück nicht vom Hannibalspiel getroffen.

Gulpen – 1 Pers.   ⇒Alle Gefallenen des Limburger Widerstandes
Penders,
Leo
∗ 1914-07-01
Voerendaal
† 1945-04-24
Bergen-Belsen
Gulpen - Voerendaal - L.O. - Geistlicher - Kaplan Leon Marie Hubert Penders leitete den Subdistrikt 2 der LO mit den Orten Gulpen, Reymerstok und Wylré. (Siehe Karte 45. Distrikt Gulpen: Unterteiling in Subdistrikte. Cammaert VIb, S. 693) und bestimmte ab dem 12. Januar 1944 die Finanzpolitik des Distrikts. Am 21. Juli 1944 wurden Kaplan Penders und J.H. Ortmans aus Wahlwiller verhaftet (Cammaert VI, S. 654) und kurz darauf zehn weitere Anführer aus dem Distrikt Gulpen. Diese Aktion sollte später als "Klap van Wittem" (Schlag von Wittem) bekannt werden.
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