Albertus Jacobus Schers <i>(Albert)</i>
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Albertus Jacobus Schers steht im Widerstandsdenkmal der Provinz Limburg auf der
linken Wand, Zeile 21 #04

Limburg 1940-1945,
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Albertus Jacobus Schers (Albert)


 25-06-1924 Helden      01-05-1945 Sandbostel (20)
- Helden - Untergetauchtenhilfe L.O. -



Oorlogsgravenstichting

    Albert war Bauernsohn und half, die Untergetauchten zu unterstützen, die sich im Lager im Bovensbos bei Cornelis Krans versteckt hielten.
    Ein niederländischer Nazi, der das Lager im Juli 1943 entdeckt und der Polizei und Parteigenossen gemeldet hatte, wurde auf Anordnung der Lagerleitung liquidiert. Eine völlig unnötige und sogar fatale Entscheidung, wie sich später herausstellen sollte.
    Während nach einer Warnung von Seiten der Polizei das Lager geräumt wurde, trafen einige Sipo-Beamte aus Maastricht ein. Sie trauten sich aber nicht in den Wald, bevor die Verstärkung eintraf. Also gingen sie zunächst zum Bauernhof von Krans:
    Die Sipo verhaftete das Ehepaar Krans-Dorenbos und ihren Sohn Gerrit. Ein Nachbarsjunge, Albert Schers, der gelegentlich Milch ins Lager brachte, wurde ebenfalls verhaftet. Das gleiche Schicksal ereilte die jüdische Familie De Jong aus Nijmegen, ein Ehepaar mit Tochter, die in einem unterirdischen Versteck in der Nähe des Bauernhofs untergebracht war. [1]
    Zu den Ereignissen im Bovensbos lesen Sie bitte auch die Seite über das Bovensbos-Denkmal. [2]
    In Maastricht und Amersfoort wurde er brutal wegen der geflohenen Untergetauchten verhört, aber er wusste nichts, was nicht schon bekannt war. Er wurde wieder freigelassen, wahrscheinlich in der Absicht, ihn zu beschatten. Deshalb tauchte er in Sevenum unter. Am 08. April 1944 in seinem Versteck verhaftet. [3]
    Er landete wieder in Maastricht und Amersfoort, am 11. Oktober 1944 in Neuengamme und im April 1945 in Sandbostel. [3]
    Bei KZ Gedenkstätte Neuengamme lesen wir: Im April 1945 brachte die SS in einem separaten Lagerteil des Kriegsgefangenenlagers Stalag XB Sandbostel Häftlinge des KZ Neuengamme unter. Etwa 9500 Männer, viele von ihnen aus den Außenlagern in Bremen, Wilhelmshaven und im Emsland, verbrachten die letzten Wochen ihrer Gefangenschaft in Sandbostel. Die Verpflegung und Versorgung der Menschen war unzureichend, viele Häftlinge starben, zumal in Sandbostel auch eine Typhusepidemie ausbrach. [4]
    Er wurde am 29. April 1945 in Sandbostel befreit [5], starb aber vor seiner Rückkehr. Es war nicht möglich, seine sterblichen Überreste zu bergen. Aufgrund der großen Zahl der Toten im Lager, auch nach der Befreiung, mussten sie wegen der Typhusepidemie so schnell wie möglich in Massengräbern bestattet werden. [6]
    Er steht auf der „Erelijst 1940-1945“ (Ehrenliste des niederländischen Parlamentes). [8]

    Fußnoten

    1. Dr. F. Cammaert, Het Verborgen Front – Geschiedenis van de georganiseerde illegaliteit in de provincie Limburg tijdens de Tweede Wereldoorlog. Doctorale scriptie 1994, Groningen
      8. De Ordedienst, pp.884-885
    2. Helden, ‘Bovensbos-monument’
    3. Digitaal Monument Neuengamme Albert Schers
    4. KZ Gedenkstätte Neuengamme: Sandbostel
    5. stiftung-lager-sandbostel.de • NederlandsDeutschEnglishFrançaisEspañol
    6. Archief Oorlogsgravenstichting (@ Nationaal archief), Dossier Albert Schers #
    7. Biografie: De oorlog van Albert Schers (pdf)
    8. Erelijst 1940-1945
    9. Oorlogsgravenstichting.nl