Kornelis Krans <i>(Kees)</i>
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Kornelis Krans steht im Widerstandsdenkmal der Provinz Limburg auf der
linken Wand, Zeile 20 #05

Limburg 1940-1945,
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Kornelis Krans (Kees)


 30-03-1887 Hoogezand      02-03-1944 Helmond (56)
- Früher Widerstand - Untergetauchtenhilfe L.O. - Zwangsarbeit - Helden - Friedensglockenspiel -



Het Grote Gebod – L.O.

    Kees Krans und seine Frau hatten 1938 den Bauernhof Bovensbos in Helden gekauft. [1]
    Zu Beginn des Krieges beherbergten sie eine jüdische Familie in einem unterirdischen Versteck, das nur einen Steinwurf von ihrem Haus entfernt war. Als nach den Streiks im April und Mai 1943, zu denen auch der Bergarbeiterstreik gehörte, das Untertauch massenhafte Dimensionen annahm, kam die Widerstandsbewegung in Venlo auf die Idee, in den Wäldern von Nord- und Mittellimburg militärische Ausbildungslager einzurichten. Zu diesem Zweck stellte Krans einige zerlegbare Hühnerställe zur Verfügung. Diese wurden im Wald Bovensbos hinter dem Hof aufgebaut. Da die Untergetauchten ihre eigene Sicherheit nicht sehr ernst nahmen, kamen bald alle möglichen Gerüchte in Umlauf. Die Folgen von so viel Geschwätzigkeit konnten nicht ausbleiben.
    Ein niederländischer Nazi, der das Lager im Juli 1943 entdeckt und der Polizei und Parteigenossen gemeldet hatte, wurde auf Anordnung der Lagerleitung liquidiert. Eine völlig unnötige und sogar fatale Entscheidung, wie sich später herausstellen sollte.
    Während nach einer Warnung von Seiten der Polizei das Lager geräumt wurde, trafen einige Sipo-Beamte aus Maastricht ein. Sie trauten sich aber nicht in den Wald, bevor die Verstärkung eintraf. Also gingen sie zunächst zum Bauernhof von Krans:
    Die Sipo verhaftete das Ehepaar Krans-Dorenbos und ihren Sohn Gerrit. Ein Nachbarsjunge, Albert Schers, der gelegentlich Milch ins Lager brachte, wurde ebenfalls verhaftet. Das gleiche Schicksal ereilte die jüdische Familie De Jong aus Nijmegen, ein Ehepaar mit Tochter, die in einem unterirdischen Versteck in der Nähe des Bauernhofs untergebracht war. [2]
    Am 16. Juli 1943 wurde Kornelis Krans in Helden/Bauernhof Bovensbos verhaftet. [3]
    Dr. Fred Cammaert sagte bei seiner Rede anlässlich der Enthüllung der Gedenktafel am Friedensglockenspiel neben dem Widerstandsdenkmal der Provinz Limburg:
    Er wurde verhaftet und in ein Gefängnis in Deutschland gebracht. Schwer erkrankt kehrte er in die Niederlande zurück, wo er im März 1944 starb. [4]
    Laut Oorlogsbronnen war er bis zum 22. Oktober 1943 im Lager Amersfoort inhaftiert. [3]
    Zusammen mit seinem Sohn Gerrit wurde er dann bei einem Bauern in Geldern (D) angestellt. Kees hatte jedoch einen schlechten Gesundheitszustand und eine Wunde am Bein. Er wurde krank und landete im Krankenhaus in Geldern. Wegen seines Magens und seines verfaulenden Beins wurde er von seiner zukünftigen Schwiegertochter mit einem Krankenwagen aus Geldern abgeholt und in das Krankenhaus in Helmond eingeliefert. Zu diesem Zeitpunkt lag er bereits im Sterben, und seine Frau erlebte nicht mehr, wie er das Bewusstsein wiedererlangte. [1]
    Zu den Ereignissen im Bovensbos lesen Sie bitte auch die Seite über das Bovensbos-Denkmal. [5]
    Er ist auf dem protestantischen Friedhof von Helenaveen begraben, Grab 144 [6#8].
    Das Grab befindet sich hinten rechts, unter der Nummer 144. Ein zweites Grab mit der gleichen Nummer ist nicht eingerichtet. [6#12]
    Er steht auf der „Erelijst 1940-1945“ (Ehrenliste des niederländischen Parlamentes). [7]

    Fußnoten

    1. moennik.nl Kees Krans
    2. Dr. F. Cammaert, Het Verborgen Front – Geschiedenis van de georganiseerde illegaliteit in de provincie Limburg tijdens de Tweede Wereldoorlog. Doctorale scriptie 1994, Groningen
      8. De Ordedienst, pp.884-885
    3. oorlogsbronnen.nl tijdlijn Kornelis Krans
    4. Dr. F. Cammaert, speech bij de onthulling van de plaquette naast het vredescarillon. (dead link)
    5. Helden, ‘Bovensbos-monument’
    6. Archief Oorlogsgravenstichting (@ Nationaal archief), Dossier Kornelis Krans • #8#12
    7. Erelijst 1940-1945
    8. Oorlogsgravenstichting.nl