Johan Albertus Karel Witteveen <i>(Johan “Willy v.d. Kerkhof”)</i>
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Johan Albertus Karel Witteveen ist (noch?) nicht an den Wänden der Gedächtnisapelle aufgelistet
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Kriegsdenkmal in Aachen-Eilendorf

Limburg 1940-1945,
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Johan Albertus Karel Witteveen (Johan “Willy v.d. Kerkhof”)


 27-02-1913 Heerenveen      14-04-1944 Heerlen (31)
- Untergetauchtenhilfe L.O. - Untergetauchte - -

    Johan Witteveen arbeitete im Textilgeschäft seines Vaters und wohnte bis 1942 in Heerenveen. 1942 verhaftet und entkommen. Tauchte in Culemborg unter, wo er abgestürzten alliierten Fliegern Hilfe leistete. Zog weiter nach Epen in Südlimburg, wo er bei der Post arbeitete und abgestürzten alliierten Fliegern über die Grenze nach Belgien half. Er war dort Mitglied des Widerstands unter dem Pseudonym Willy van der (oder van den) Kerkhof. [1]

    Am 12. April 1944 wurde das Postamt von den Besatzern überfallen. [2.1]
    Es steht nicht dabei, warum, aber offenbar wurde ihm dies zum Verhängnis: Um der Verhaftung zu entgehen, versuchte J. Witteveen aus Heerenveen, der beim Hotelier J.H. Groneschild untergetaucht war, zu fliehen. Er wurde jedoch von Kugeln getroffen und brach auf der Straße zusammen. Er starb einige Tage später im Krankenhaus von Heerlen. Groneschild, der verhaftet worden war, konnte zwei Monate später während eines Gefangenentransports entkommen. Er versteckte sich bis einige Wochen vor der Befreiung in einem selbst gebauten Versteck in Epen. [3]
    Auf Ersuchen der OGS füllte die Gemeinde Heerenveen ein Formular über die Umstände seines Todes aus. Darin heißt es u.a.:
    Nachdem er einige Stunden auf der Straße gelegen hatte, wurde er in das katholische Krankenhaus in Heerlen eingeliefert. [4]
    Witteveens Name steht auf dem Kriegsdenkmal in Heerenveen. [2]
    Johan Witteveen wurde vorläufig in Epen beigesetzt. Nach dem Krieg wurde er auf den römisch-katholischen Friedhof in Heerenveen umgebettet, Feld West 1, Reihe F, Grabnummer 9. [6]
    Er steht auf der „Erelijst 1940-1945“ (Ehrenliste des niederländischen Parlamentes). [5]

    Fußnoten

    1. wo2slachtoffers.nl Witteveen, Johan Albertus Karel
    2. 1. Oorlogsmonument Heerenveen
      2. Van Maasdijkstraat, 8441 CH, Heerenveen, Friesland NL
    3. Dr. Fred Cammaert, Het Verborgen Front – Geschiedenis van de georganiseerde illegaliteit in de provincie Limburg tijdens de Tweede Wereldoorlog. Doctorale scriptie 1994, Groningen & Eisma BV, Leeuwarden/Mechelen,
      6. De Landelijke Organisatie voor hulp aan onderduikers • VIII-IX, 1994, p.695
    4. Archief Oorlogsgravenstichting (@ Nationaal archief), Dossier Johan Witteveen #4
    5. Erelijst 1940-1945
    6. Oorlogsgravenstichting.nl