Die Gefallenen des Widerstands in Niederländisch-Limburg
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Die Gefallenen des Widerstands in Niederländisch-Limburg

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Belgien


Clarence Wikimedia


3× Limburg, Wikimedia

Etwas Geographie und Regionalgeschichte, zum besseren Verständnis: Seit Hunderten von Jahren gibt es zahlreiche sprachliche, wirtschaftliche und politische Verbindungen zwischen den "drei Limburgen", die auf der nebenstehenden Karte (Quelle: Wikimedia, klicke auf die Karte) dargestellt sind. Das mittelalterliche Herzogtum Limburg existiert seit der Zeit Napoleons nicht mehr und ist heute Teil der belgischen Provinz Lüttich. Die Mehrheit der Bevölkerung dort spricht heute Französisch, aber während des Krieges war das niederfränkische Limburgisch im Norden noch die wichtigste Sprache, genau wie jenseitsder Grenze.
Nach der Niederlage Napoleons wurden die beiden anderen Gebiete, die die heutigen Limburge sind, zunächst zu einer einzigen Provinz im neuen Königreich der Niederlande (das mit dem heutigen BeNeLux identisch war). Die neue Provinz wurde nach diesem ehemaligen Herzogtum benannt. Als sich Belgien 1830 abspaltete, wurde die Provinz Limburg geteilt: Belgisch-Limburg und Niederländisch-Limburg, das auf dieser Website die Hauptrolle spielt.
Aus den Niederlanden mussten Flüchtlinge nach Belgien weitergeleitet werden. Dies geschah auch aus dem südlichen Rand von Südlimburg, u.A. in Richtung der Voer-Gemeinden und des Herver Landes. Auch dort starben Menschen des Widerstands. Einige von ihnen standen in direktem Kontakt mit dem Limburger Widerstand und werden daher auch hier aufgeführt.
Jules Goffin und Karel Jacobs (Pater Hugo) waren Teil des belgischen Nachrichtendienstes Clarence, Piet Muhren (Pater Stephanus) von der Gruppe Erkens. Das machte für die beiden Mönche der Abtei Valdieu keinen Unterschied. Sie arbeiteten eng zusammen, trotz der strengen Regelung der Cloisonierung bei Clarence, der Einteilung in Kästchen: pro Person nur eine Gruppe und nur eine Tätigkeit. Vielleicht hat dies dazu beigetragen, dass sie wie die Gruppe Erkens dem Hannibalspiel zum Opfer gefallen sind?
Lesen Sie mehr über Belgien während des Zweiten Weltkrieges.
Wikipedia ⦁ NL ClarenceDE ClarenceFR Clarence
Wikipedia ⦁ NL ontsnappingsroute ComèteDE Fluchtnetzwerk ComèteFR Réseau Comète


Befreit: 1944-09-02 – 1944-09-12

Belgien – 29 Pers.   ⇒Alle Gefallenen des Limburger Widerstandes
Backer, Debacker, de
Willem
∗ 1894-09-11
Maastricht
† 1944-09-06
Leopoldsburg (B)
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Maastricht - Belgien - Willem Debacker hatte eine Maastrichter Mutter und wurde in Maastricht geboren. Deshalb wird er, übrigens ohne weiteren Kommentar, auf maastrichtsegevelstenen.nl [1] erwähnt.
In den Niederlanden wird der 6. September 1944 "Dolle Dinsdag" [7] genannt, aber auch in Belgien herrschte unter den Deutschen und ihren belgischen Kollaborateuren wegen des schnellen Vormarsches der Alliierten Panik. So wurden 900 politische Gefangene, die im Kavallerie-Lager des Konzentrationslagers von Beverlo eingesperrt waren, von ihren deutschen Bewachern freigelassen. Einige von ihnen wurden von den Einwohnern von Leopoldsburg zu einem Mittagessen in einer Brasserie eingeladen.
Eine Gruppe flämischer SS-Männer und ein deutscher Soldat, die auf Fahrrädern aus Antwerpen geflohen waren, machten ihrem Frust gegenüber 22 Teilnehmern dieses Essens Luft. Unter ihnen war Willem Debacker, einer der gerade befreiten politischen Gefangenen. Für was war er im Gefängnis gewesen?
Wissen Sie mehr? Schreiben Sie uns!
Einige Stunden später wurde Leopoldsburg von der Brigade Piron befreit. [2]
Auf www.wo2slachtoffers.nl lesen wir folgendes [6]:

Lebte in Leopoldsburg. Sohn von Verwalter Gerardus Johannes De Backer (geboren in Kortgene) und Victoire Adrienne Hélène Royen (geboren in Maastricht). Verheiratet. Tagelöhner. Römisch-katholisch. Er war als politischer Gefangener inhaftiert. Debacker ist, wie die Belgier seinen Nachnamen schreiben, eines der 22 Opfer, die am 6. September 1944 gegen 6.30 Uhr abends von einigen SS-Männern der sich zurückziehenden Division Langemarck erschossen wurden. Beim Herannahen der alliierten Truppen waren an diesem Tag 900 Gefangene freigelassen worden. Einwohner von Leopoldsburg gewährten Debacker und einigen anderen ehemaligen Häftlingen Unterschlupf und bewirteten sie mit einem guten Essen. Während dieses "Freiheitsfestes" stürmten SS-Männer herein, trieben die Teilnehmer zusammen und zwangen sie, in Richtung eines Kanals zu gehen. Dort wurden sie erschossen. Der Teil des Baches, in dem sich das Drama abspielte, heißt seitdem Treurgracht (Trauergraben) und der Teil der IJzerlei, in dem sich das Denkmal mit u.a. Debackers Namen befindet, wurde in Martelarenstraat umbenannt. Die beteiligten SS-Männer wurden zum Tode oder zu lebenslanger Zwangsarbeit verurteilt. Über die Ermordung der 22 Opfer ist das Buch „6 september 1944 - De Fusillade te Leopoldsburg“ (6. September 1944 - Die Fusillade bei Leopoldsburg) von Marius Louche erschienen [3].

Einige Dokumente über ihn können unter www.nationaalarchief.nl/ eingesehen werden. [4]

  1. http://www.maastrichtsegevelstenen.nl/0.OORLOG/oorlog2c-verzet.htm
  2. tracesofwar.nl: Treurgracht, Leopoldsburg
  3. Een uittreksel uit De Fusillade te Leopoldsburg, 6 september 1944, Marius P.R.Louche, uitgegeven in eigen beheer, 1989-2013
  4. https://www.nationaalarchief.nl/onderzoeken/archief/2.19.255.01/invnr/219434A/file/NL-HaNA_2.19.255.01_219434A_0002
  5. https://oorlogsgravenstichting.nl/personen/219434/willem-de-backer
  6. https://www.wo2slachtoffers.nl/bio/53286/Backer-de-Willem.htm
  7. Wikipedia NL: Dolle Dinsdag
  8. Digital Monument

  9. Notice: Undefined variable: endlist in /var/www/vhosts/hosting100836.af98e.netcup.net/httpdocs/verzet/verzetsmonument.php on line 1047

    Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.-
Beazar,
Gustaaf
∗ 1908-07-29
Aspelare
† 1944-09-12
Heer
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Heer - Belgien - Geheime Armee (B) -

Broens /Brouns,
Harie /Henri
∗ 1925-02-18
Molenbeersel
† 1944-09-14
Gangelt (D)
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Belgien - Geheime Armee (B) - Er wohnte in Molenbeersel, Belgisch-Limburg. Ursprünglich im Massengrab Gangelt (D) begraben. Letzte Ruhestätte: Unbekannt (Quelle: Denkmal für sieben hingerichtete belgische Widerstandskämpfer, bel-memorial.be)

Conen,
Willem
∗ 1919-03-12
Molenbeersel
† 1944-09-12
Heer
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Heer - Belgien - Geheime Armee (B) - Willem Conen aus Molenbeersel gehörte zu den Widerständlern der Sektion Maaseik der Geheimen Armee unter der Leitung ihres Sektionsobersten, des Gendarmen Gustaaf Beazar.
Lesen Sie die Geschichte der Sektion Maaseik der Geheimarmee, die mit dem Herannahen der Alliierten Anfang September 1944 ein tragisches Ende fand.

Driessens,
Pierre
∗ 0000-00-00
Maaseik
† 1944-09-12
Heer
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Heer - Belgien - Geheime Armee (B) -

Eerdekens,
Jozef
∗ 1922-06-24
Gruitrode (B)
† 1944-09-12
Heer
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Heer - Belgien - Geheime Armee (B) -

Goffin,
Jules G.H.J.
∗ 1897-03-31
Noville-les-Bois
† 1943-10-09
Bunnik (Utrecht)
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Belgien - früher Widerstand - Gruppe Erkens - Er war kein Widerstandskämpfer in der niederl. Provinz Limburg, stand aber mit ihnen in engem Kontakt und darum steht auch er auf dieser Liste. Seit 1925 praktischer Arzt in Fouron-le-Comte.Im Jahr 1940 wurde er Mitglied des Widerstandsnetzwerks von Clarence, dessen lokaler Kopf er wurde. Er sammelte eine Vielzahl von Informationen, unter anderem über die Eisenbahnbewegungen. Nach dem Hannibalspiel wurde er am 15. Oktober 1942 verhaftet und im Gefängnis von St. Leonard und im Lager Vught (NL) eingesperrt. Er wurde in Bunnik erschossen. Beigesetzt auf dem Friedhof von Fouron-le-Comte.
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.02-02
Henkens,
Jean
∗ 1922-07-09
Opoeteren
† 1944-09-14
Gangelt (D)
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Belgien - Geheime Armee (B) - Er wohnte in Gruitrode, Belgisch-Limburg. Ursprünglich im Massengrab Gangelt (D) begraben. Letzte Ruhestätte: Unbekannt (Quelle: Denkmal für sieben hingerichtete belgische Widerstandskämpfer, bel-memorial.be)


Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.-
Hillebrand,
Johann
∗ 1922-07-12
Herzogenrath (D)
† 1944-06-10
Liège
Kerkrade - Belgien - Bergmann. Mitglied der belgischen Widerstandsorganisation Armée Secrète (A.S.) oder Geheim Leger. Ursprünglich handelte es sich hauptsächlich um eine antikommunistische Organisation. Wie der OD in den Niederlanden geht sie auf eine Initiative von royalistischen Berufssoldaten aus der Vorkriegsarmee zurück. Ihr Ziel war es, aus Angst vor einem kommunistischen Putsch ein Machtvakuum gegen Ende des Krieges zu verhindern. Im Gegensatz zu Teilen des OD wurde die A.S. zu einer echten Widerstandsorganisation, die Überfälle auf deutsche Züge und Armeewagen verübte. Im April 1944 wurde Johann verhaftet, im Juni wegen illegalen Waffenbesitzes erschossen. Laut kerkradewiki bei einem Fluchtversuch am 4. Mai 1943.
„In der Zitadelle von Lüttich findet man auf dem Friedhof Enclos des Fusillés 415 Gedenkkreuze oder Gräber anwesender Körper". Auf Description du site steht: „Ein Holländer wurde am 17. September 1957 repatriiert“. Das muss Johann sein, denn er liegt jetzt auf dem Nationalen Ehrenfeld in Loenen,Grab E894. (siehe oorlogsgravenstichting.nl). In Lüttich wird er fälschlicherweise unter dem Namen Johana geführt, was vermutlich auf einem Lesefehler beruht. Das Sterbedatum dort (11. Juni 1944) unterscheidet sich kaum von der Angabe bei oorlogsgravenstichting.nl/ (10. Juni 1944)
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Hilven,
Jean
∗ 1924-01-05
Gruitrode
† 1944-09-14
Gangelt (D)
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Belgien - Geheime Armee (B) - Er wohnte in Gruitrode, Belgisch-Limburg. Ursprünglich im Massengrab Gangelt (D) begraben. Letzte Ruhestätte: Unbekannt (Quelle: Denkmal für sieben hingerichtete belgische Widerstandskämpfer, bel-memorial.be)


Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.-
Jacobs,
Karel
Père Hugues /Pater Hugo
∗ 1900-11-17
Antwerpen
† 1943-10-09
Bunnik (Utrecht)
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Belgien - früher Widerstand - Presse - Gruppe Erkens - Geistlicher - Er war kein Widerstandskämpfer in der niederl. Provinz Limburg, stand aber mit ihnen in engem Kontakt und darum steht auch er auf dieser Liste. Seine Widerstandstätigkeit begann damit, dass er entflohenen französischen Kriegsgefangenen zur Weiterflucht verhalf. Er war Zisterziensermönch in der Abtei von Val-Dieu und wurde am 21. Oktober 1932 zum Priester geweiht. Danach lehrte er in Val-Dieu Kirchengeschichte, war Kustos des Abteimuseums und Novizenmeister. Er und sein von ihm ausgebildete Mitbruder Stephanus Muhren waren im Spionagenetzwerk Clarence (dr. Jules Goffin aus Fouron-le-Comte) sowie in der bei Clarence so genannte Gruppe Holland (Nic. Erkens, zu der Zeit untergetaucht in Sittard) aktiv. Val-Dieu und Voeren liegen mitten im Dreiländereck Lüttich-Maastricht-Aachen und waren daher als Drehscheibe für Fluchtnetzwerke geradezu prädestiniert. Die beiden Mönchen versteckten Flüchtlinge im Kloster und auf den umliegenden Höfen und überwachte die deutschen Eisenbahnaktivitäten auf den Bahnlinien des Grenzgebiets. Sie wurden von ihrem deutschen Abt Alberich Steiger unterstützt, indem dieser u.A. mit hohen deutschen Offizieren tafelte. Gemeinsam mit seinem Mitbruder und Pol Nolens, Kaplan in Charneux, wurde eine illegale, in Charneux auf einem Matritzendrucker reproduzierte Zeitung verteilt, die in den drei Landessprachen (La Tribune Libre auf Französisch, Het Vrije Woord auf Niederländisch und Das Freie Wort auf Deutsch) die Missetaten des Nationalsozialismus anprangerte.
Am 19. März 1943, einen Tag nach P. Stephanus, von der Geheimen Feldpolizei als Folge des Hannibalspiels verhaftet, wurde Hugo Jacobs in Lüttich harten Verhören unterzogen, um ihm (erfolglos) ein Geständnis über die Mitwisserschaft oder Beteiligung des Abtes abzuringen. Am 11. August 1943 wurden er und zehn weitere Personen von einem Kriegsgericht in Utrecht wegen „Spionage und Feindbegünstigung“ zum Tode verurteilt. Sie wurden am 9. Oktober 1943 in Fort Rijnauwen bei Utrecht erschossen. Auf dem Weg zur Hinrichtungsstätte trugen er und sein Mitbruder ihre weißen Zisterziensermönchskutten und sangen lautstark ein religiöses Lied. Seine Leiche wurde eingeäschert, die Asche später auf dem Klosterfriedhof Val-Dieu beigesetzt. Im Fort Rijnauwen und in der Abteikirche Val-Dieu erinnert eine Gedenktafel an ihn.
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.02-03
Jaeken,
Pieter
∗ 1917-09-15
Neeroeteren
† 1944-09-12
Heer
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Heer - Belgien - Geheime Armee (B) -


Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.-
Langers,
Guillaume J.
∗ 1923-03-29
Maaseik (B)
† 1944-09-12
Heer
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Heer - Belgien - Geheime Armee (B) -


Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.-
Langers,
Jack Hubert Mathijs /Jaak
∗ 1909-02-03
Maaseik
† 1944-09-14
Gangelt (D)
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Belgien - Geheime Armee (B) - Er wohnte in Rotem, Belgisch-Limburg. Ursprünglich im Massengrab Gangelt (D) begraben. Letzte Ruhestätte: Unbekannt (Quelle: Denkmal für sieben hingerichtete belgische Widerstandskämpfer, bel-memorial.be)


Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.-
Lenders,
Mathieu J.
∗ 1925-02-20
Maaseik (B)
† 1944-09-12
Heer
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Heer - Belgien - Geheime Armee (B) -


Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.-
Leroy,
Alfons
∗ 1913-06-02
Massemen (B)
† 1944-09-12
Heer
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Heer - Belgien - Geheime Armee (B) - Woonde te Neeroeteren (België). Zoon van Achiel August Leroy en Maria de Rocker. Gehuwd met Anna Ida Stegen. Beroepsmilitair. Rooms-Katholiek.


Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.-
Liedekerke de Pailhe, de
Raphael R.E.J.G.
∗ 1903-04-15
Eijsden
† 1943-10-09
Fort Rhijnauwen, prov. Utrecht
Eijsden - Belgien - früher Widerstand - Gruppe Erkens - Er war eines von elf Mitgliedern der niederländischen Widerstandsgruppe um Nik Erkens, die von den Deutschen im Fort Rhijnauwen bei Bunnik, Provinz Utrecht, hingerichtet wurden. Er war Reserveleutnant in der belgischen Armee, lebte aber in den Niederlanden.
Wand: links, Zeile 08-02
Meerten,
Jean Hubert Antoine Jac.
∗ 1922-11-01
Heppeneert (Maaseik)
† 1944-09-14
Gangelt (D)
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Belgien - Geheime Armee (B) - Er wohnte in Heppeneert (Maaseik), Belgisch-Limburg. Ursprünglich im Massengrab Gangelt (D) begraben. Letzte Ruhestätte: Unbekannt (Quelle: Denkmal für sieben hingerichtete belgische Widerstandskämpfer, bel-memorial.be)


Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.-
Muhren,
Piet
Père Étienne /Pater Stephanus
∗ 1908-09-14
Bergen-op-Zoom
† 1943-10-09
Bunnik (Utrecht)
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Belgien - früher Widerstand - Presse - Gruppe Erkens - Geistlicher - Petrus („Piet“) Johannes Cornelis Muhren war kein Widerstandskämpfer in der niederl. Provinz Limburg, stand aber mit ihnen in engem Kontakt und darum steht auch er auf dieser Liste. Seine deutschen Ahnen schrieben noch „Mühren“, das wird aber gleich ausgesprochen. Er ist 1929 als Bruder Canisius in das Noviziat der niederländischen Zisterzienserabtei Mariënkroon eingetreten, wechselte aber 1933 in die unter Personalmangel leidende Abtei Val-Dieu (Godsdal) in Aubel, Belgien, gleich hinter der Grenze des niederländischen Süd-Limburg, wo er den Ordensnamen Stephanus (frz. Étienne) erhielt. Am 5. Juli 1936 in Val-Dieu zum Priester geweiht. Er war in den nächsten Jahren Kantor und lehrte Kirchenrecht, Dogmatik und Philosophie an der internen Lehranstalt. Beim Einmarsch der Wehrmacht 1940 floh er zunächst nach Westen und misstraute seinem deutschen Abt. Kehrte dann aber zurück und stieg mit seinem Mitbruder Hugo Jacobs in den Widerstand ein. Über den Allgemeinmediziner Jules Goffin aus ’s-Gravenvoeren kamen sie mit dem Widerstandsnetzwerk und der bei Clarence so genannten Gruppe Holland (von Nic. Erkens in Kontakt. Er beobachtete auf ausgedehnten Radtouren die Transporte der deutschen Armee auf den Bahnlinien in der Gegend und erklärte das mit Besuchen an Frauen die seelsorgerische Hilfe bräuchten, was ihm den Spitznamen Père Amoureux einbrachte.
Val-Dieu und Voeren liegen mitten im Dreiländereck Lüttich-Maastricht-Aachen und waren daher als Drehscheibe für Fluchtnetzwerke geradezu prädestiniert. Die beiden Mönchen versteckten Flüchtlinge im Kloster und auf den umliegenden Höfen und überwachte die deutschen Eisenbahnaktivitäten auf den Bahnlinien des Grenzgebiets. Sie wurden von ihrem deutschen Abt Alberich Steiger unterstützt, indem dieser u.A. mit hohen deutschen Offizieren tafelte. Gemeinsam mit seinem Mitbruder und Pol Nolens, Kaplan in Charneux, wurde eine illegale, in Charneux auf einem Matritzendrucker reproduzierte Zeitung verteilt, die in den drei Landessprachen (La Tribune Libre auf Französisch, Het Vrije Woord auf Niederländisch und Das Freie Wort auf Deutsch) die Missetaten des Nationalsozialismus anprangerte.
Am 18. März 1943, einen Tag vor P. Hugo, von der Geheimen Feldpolizei als Folge des Hannibalspiels verhaftet. Am 11. August 1943 wurden er und zehn weitere Personen von einem Kriegsgericht in Utrecht wegen „Spionage und Feindbegünstigung“ zum Tode verurteilt. Sie wurden am 9. Oktober 1943 in Fort Rijnauwen bei Utrecht erschossen. Auf dem Weg zur Hinrichtungsstätte trugen er und sein Mitbruder ihre weißen Zisterziensermönchskutten und sangen lautstark ein religiöses Lied. Seine Leiche wurde eingeäschert, die Asche später auf dem Klosterfriedhof Val-Dieu beigesetzt. Im Fort Rijnauwen und in der Abteikirche Val-Dieu erinnert eine Gedenktafel an ihn.
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.02-04
Oost-Europeaan,
?
∗ 0000-00-00
?
† 1944-09-12
Heer
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Heer - Belgien - Geheime Armee (B) - Er versuchte zu fliehen und wurde dabei erschossen. Er wird gewöhnlich als der unbekannte Russe bezeichnet, aber auch das ist nicht sicher, es ist nur bekannt, dass er aus Osteuropa stammte. Und warum war er in der Gruppe der Armée Secrète (Geheimarmee), die hier erschossen werden sollte? Es steht fest, dass in den Kohlebergwerken um Genk viele sowjetische Kriegsgefangene arbeiteten. Wahrscheinlich war er einer von ihnen und hat sich der Geheimarmee angeschlossen.
Wissen Sie mehr? Schreiben Sie uns!
Его обычно называют неизвестным русским, но даже это не точно, на самом деле известно только, что он был из Восточной Европы. Он пытался бежать и был при этом расстрелян. А почему он был среди той группы Тайной армии, которая должна была быть расстреляна здесь? Наверняка многие советские военнопленные работали в угольных шахтах в окрестностях Генка. Возможно, он был одним из них и присоединился к тайной армии. Если у вас есть больше информации об этом человеке, пожалуйста, напишите мне!
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.-
Schoenmaeckers,
Paul
Jean
∗ 1886-09-21
Amby (Maastricht)
† 1945-04-21
Obrnice (Č)
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Amby - Belgien - früher Widerstand -

Zeremonie Stolpersteine

Paul Fernand Cécile Ghislain Marie Schoenmaeckers aus Amby heiratete am 12. Juni 1911 Hélène Palmers in Stevoort bei Hasselt. Sie lebten von da an in Rekem (Belgisch-Limburg). Während der Besatzung schlossen sie sich dem Fluchtnetzwerk Comète an, zusammen mit ihren Söhnen Michel und Jean und dessen Frau Marguerite De Bissy. Sie arbeiteten dort für Line. Das war das Pseudonym von Olympe Félicie Henriette DOBY. Paul und seine Frau Helene versteckten auch ein jüdisches Mädchen bei sich zu Hause. Bei den meisten Flüchtlingen, denen diese Gruppe weiterhalf (meist nach Brüssel), handelte es sich um abgestürzte Alliierte, die vor allem aus der Region Maastricht „geliefert“ wurden, insbesondere durch Pauls Schwestern Hélène und Adèle, die noch im Elternhaus in Amby wohnten. Paul und Michel wurden am 26. November 1943 verhaftet, Jean konnte gerade noch entkommen. Paul starb bei einem Transport in der Nähe von Obrnice (deutsch: Obernitz), heute Tschechische Republik.
Der jüngste Sohn Michel wurde am 8. Dezember 1919 in Rekem (B) geboren. Er kümmerte sich insbesondere um Menschen, die sich in den Wäldern um Lanaken und Rekem versteckt hielten. Wurde am 15. September 1944 im Konzentrationslager Nacht und Nebellager KZ Sonnenburg ermordet im Alter von 24 Jahren. Ziel dieser Speziallager war es, die Widerstandskämpfer administrativ verschwinden zu lassen, nichts wurde über die Gefangenen aufgeschrieben und die Familie wurde nicht informiert.
Schoenmaeckerskreuz für Paul und Michel im Wald bei Rekem: N50° 55.259 E 005° 39.935
Stolperstein für Paul und seine Schwester vor ihrem Elternhaus, Bergerstraat 2-4 in Amby.


Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.02-05
Stinkens,
Hubert
∗ 1923-12-04
As
† 1944-09-14
Gangelt (D)
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Belgien - Geheime Armee (B) - Er wohnte in Gruitrode, Belgisch-Limburg. Ursprünglich im Massengrab Gangelt (D) begraben. Letzte Ruhestätte: Unbekannt (Quelle: Denkmal für sieben hingerichtete belgische Widerstandskämpfer, bel-memorial.be)


Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.-
Teelen /Theelen,
Jacques
∗ 1924-10-14
Neeroeteren
† 1944-09-12
Heer
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Heer - Belgien - Geheime Armee (B) -


Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.-
Tripels,
Jenny
∗ 1883-07-21
Maastricht
† 1945-02-06
Ravensbrück
- Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Maastricht - Belgien - Jenny Emma Félicie Tripels war ein niederländisches Mitglied des belgischen Widerstands während des Zweiten Weltkriegs.
Während des Ersten Weltkriegs lernte sie den Belgier Charles Stockmans kennen, einen Antwerpener Industriellen, der während des Krieges in die Niederlande geflohen war und dort in einem nachrichtendienstlichen Netzwerk aktiv wurde, das Informationen über die belgischen Eisenbahnlinien sammelte.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde Tripels 1941 oder 1942 von Stockmans für ein nachrichtendienstliches Netzwerk angeworben, das er im Auftrag des französischen Colonel Rémy aufgebaut hatte. Das Netz wurde im Juni 1942 von den Deutschen hochgenommen. Am 12. Juni 1942 wurde Jenny in Lüttich verhaftet. Die meisten Mitglieder wurden hingerichtet, Tripels und drei weitere wurden deportiert. Sie starb 1945 im Konzentrationslager Ravensbrück.


Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.-
Vandijck /Vandyck /Vandijk,
Laurent Albert /Albert
∗ 1925-10-08
Neeroeteren
† 1944-09-14
Gangelt (D)
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Belgien - Geheime Armee (B) - Er wohnte in Neeroeteren, Belgisch-Limburg. Ursprünglich im Massengrab Gangelt (D) begraben. Letzte Ruhestätte: Unbekannt (Quelle: Denkmal für sieben hingerichtete belgische Widerstandskämpfer, bel-memorial.be)


Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.-
Vliexs,
Huberta Leonie Maria
Bertha
∗ 1923-01-06
Amby
† 1944-09-11
Opglabbeek (B)
- Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Amby - Belgien - Geheime Armee (B) - Im Zweiten Weltkrieg waren vier der Vliexs-Schwestern in der belgischen Widerstandsorganisation die Geheimarmee. Bertha war unverheiratet und arbeitete als Krankenschwester beim Roten Kreuz. Für weitere Informationen siehe auch ihre Schwester Pia.
Sie „wohnte in Maastricht“. … „Bertha, wie ihr Rufname lautete, wurde unter anderem zusammen mit ihrer Schwester Josephine Alphonsina (Pia) hingerichtet. Insgesamt wurden neun Personen hingerichtet, darunter die belgische Witwe Maria Voorpijl (∗ 13. November 1897 Maaseik). Alle wurden beschuldigt, Mitglieder der Geheimarmee zu sein“. (Traces of War [1]) Die digitale Lokalausgabe Oudsbergen von Het Belang van Limburg erwähnt Maria Hubertinia Voorpijl [2].

  1. Biografie Traces of War
  2. Het Belang van Limburg 9/11 in Opglabbeek
  3. https://amiepedia.nl/index.php/Bertha_Vliexs
  4. Digital Monument

  5. Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.
Vliexs,
Marie Hubertina Theodora
Pia
∗ 1920-05-18
Maastricht
† 1944-09-11
Opglabbeek (B)
- Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Amby - Belgien - Geheime Armee (B) - Die Tageszeitung Het Belang van Limburg schrieb am 18. September 2017 [1] unter dem Titel „Der elfte September von Opglabbeek“: „Erschossen nach einem Angriff von Widerstandskämpfern auf fliehende Deutsche. Neben Nicolaas Esser wurden auch Antonius Alenus, Renier Coolen, Henri und Josef Dirckx, Jaak Hellings, Pierre Paspont, Pieter Slootmaekers, Jacq Vanaanhoud, die Schwestern Leonie und Maria Vliexs und Maria Hubertinia Voorpijl ohne jede Form von Gerichtsverfahren erschossen“. In Wirklichkeit war es kein Angriff, sondern ein sehr unglückliches Zusammentreffen von Umständen und vermutlich Verrat, das dazu führte, dass die Sektion Maaseik der Geheimen Armee kurz vor der Befreiung aufhörte zu existieren. Lesen Sie mehr darüber in der Einführung über die Geheimarmee.
Die Vliexs-Schwestern gehörten ebenfalls zu dieser Sektion. Ihr Vater stammte aus Hulsberg, ihre Mutter aus Meerssen. Sie heirateten in Amby und zogen von dort zunächst nach Maastricht und später nach Maaseik.
Mitte des Jahres 1942 klopfte der Dechant von Maaseik an die Tür der Familie Vliex. Er fragte, ob sie vier entflohenen französischen Kriegsgefangenen helfen könnten. Die vier blieben einige Tage in ihrem Haus und flüchteten dann aus unbekanntem Grund in eine alte Scheune in der Nähe. Abends brachten die Schwestern Essen und Trinken in die Scheune. So schlossen sich die drei älteren Schwestern, darunter Pia und Bertha, 1941 der Geheimarmee an. Alphonsine (Sieske) Vliexs (∗ Amby, 2. November 1925 - † Maaseik, 11. März 2016) wollte auch mitmachen. Damals wurde sie für zu jung befunden, aber später machte auch sie mit. [3.1][4]

Neun Personen wurden nach den Ereignissen vom 10. und 11. September in der Umgebung von Maaseik ermordet, andere zwischen Heer und Cadier en Keer, eine dritte Gruppe noch weiter östlich, an der deutsch-niederländischen Grenze, während die Kanonen der herannahenden Alliierten bereits zu hören waren. Alle wurden beschuldigt, Mitglieder der Geheimarmee zu sein. [1]
Die jüngste Schwester, Sieske Vliexs, überlebte die deutschen Lager behindert. Sieske und Helène Vanlaer waren unter anderem in den Lagern Ratingen und Ravensbrück, wo sie Sklavenarbeit hatten leisten müssen.[3.1.]

  1. Het Belang van Limburg 9/11 in Opglabbeek
  2. Kurzbeschreibung bei Traces of War
  3. 1. amiepedia.nl → Sieske Vliexs
    2. † Sieske Vliexs
  4. https://amiepedia.nl/index.php/Pia_Vliexs
  5. Digital Monument

  6. Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.
Wolfs,
Jean Martin August
Jean
∗ 1923-06-20
Maaseik
† 1944-09-12
Heer
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Heer - Belgien - Geheime Armee (B) - Der Bäcker Jean Wolfs wohnte in Maaseik. Sohn des Bergmannes Jules Leopold Henri Wolfs und Maria Hubertina Kelders. [2] Seine Eltern hatten beide den gleichen Nachnamen wie die Eltern von Jules Wolfs, vermutlich waren sie Cousins. Sein Name steht auf dem belgischen Denkmal im Garten von Huize Sint Joseph am Pater Kusterweg, der heute zu Cadier en Keer (Gemeinde Margraten) gehört [1][4].

  1. bel-memorial.org: Standbeeld voor 11 Belgische gefusilleerden – Monument pour 11 fusillés belges
  2. https://www.wo2slachtoffers.nl/bio/61551/Wolfs-Jean-Martin-August.htm
  3. http://www.maastrichtsegevelstenen.nl/0.OORLOG/oorlog2c-verzet.htm
  4. Wikipedia NL: Vlaams monument
  5. Digital Monument

  6. Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.-
Wolfs,
Jules Leopold August
Jules
∗ 1923-04-29
Maaseik
† 1944-09-12
Heer
Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet. - Heer - Belgien - Geheime Armee (B) - Jules Wolfs wohnte in Maaseik. Sohn des Handwerkers Jean Herman François Wolfs und Juliana Gerardina Kelders. [2] Seine Eltern hatten beide den gleichen Nachnamen wie die Eltern von Jean Wolfs, vermutlich waren sie Cousins. Er war unverheiratet und Handwerker. Sein Name steht auf dem belgischen Denkmal im Garten von Huize Sint Joseph am Pater Kusterweg, der heute zu Cadier en Keer (Gemeinde Margraten) gehört [1][4].

  1. bel-memorial.org: Standbeeld voor 11 Belgische gefusilleerden – Monument pour 11 fusillés belges
  2. https://www.wo2slachtoffers.nl/bio/61548/Wolfs-Jules-Leopold-August.htm
  3. http://www.maastrichtsegevelstenen.nl/0.OORLOG/oorlog2c-verzet.htm
  4. Wikipedia NL: Vlaams monument
  5. Digital Monument

  6. Diese Person ist (noch?) nicht an den Wänden der Kapelle aufgelistet.-